Nimm's leicht: Subnotebook Toshiba Satellite U200 im Test
Videos und Spiele
Stromspar-Talent mit guter Laufzeit
Mit einer Laufzeit von knapp dreieinhalb Stunden erreicht das Toshiba Satellite U200-163 einen durchaus akzeptablen Wert. Viel mehr schafft auch das Dell XPS M1210 mit dem Standardakku nicht. Allerdings kann es seine Laufzeit mit einem - leider aufpreispflichtigen - Hochleistungsakku noch auf beachtliche sieben Stunden steigern. Dafür bleibt das Toshiba Satellite U200-163 um 200 bis 400 Gramm leichter und sein Energieverbrauch um bis zu 13 Watt niedriger.
Trotz seiner Daueraktivität bleibt der Lüfter des Subnotebooks von unaufdringlicher Natur, ohne dem Benutzer unangenehm in den Ohren zu liegen. Bei hoher Belastung, wie etwa beim Spielen, dreht der Lüfter allerdings stärker auf und macht sich durch ein hörbares Rauschen sowie einem pfeifenden Unterton deutlicher bemerkbar.
Bei Spielen und Videos stimmt die Bildqualität. Dank der in beiden Fällen guten Wiedergabe sind die leicht schwächelnden Farben zwar flott vergessen, aber natürlich nicht völlig vom Tisch. Hier geraten die Helligkeitsreserven allmählich an ihre Grenzen. Abhilfe bringt die Nachjustierung per Software oder Grafikktreiber, allerdings reicht die Spiele-Leistung des Leichtgewichts ohnehin bloß für ältere oder weniger anspruchsvolle Titel. Leider ist der Klang der integrierten Stereo-Lautsprecher schlichtweg schlecht und selbst bei niedrigem Pegel kaum auszuhalten.
Potent und preiswert
Bis vor gar nicht allzu langer Zeit waren gut ausgestattete Subnotebooks nur für die wenigstens erschwinglich und blieben mit ihrer Leistung weit hinter den Modellen ab 15 Zoll zurück. Inzwischen hat sich das Gefälle zugunsten der Rechenzwerge verändert und der Dual-Core-Prozessor seinen Einzug in die kleinsten Mobil-PCs gefunden. Dank seiner gelungenen Vorstellung verdient das Toshiba Satellite U200-163 das Prädikat "absolut preiswert". Abgesehen vom spiegelnden Display, den teilweise klein geratenen Eingabegeräten sowie der mageren Spieleleistung macht es in nahezu jeder Situation eine gute Figur. Das Dell XPS M1210 bekommt harte Konkurrenz.
Links zum Thema
- Test: Apple iBook vs. Powerbook
- Alienware Sentia im Test
- Asus W5600A im Test
- Sony Vaio TX2 im Test
- Dell XPS M1210 im Test
