Nimm's leicht: Subnotebook Toshiba Satellite U200 im Test
Zeigt her eure Finger
Kleine Tasten und Mini-Touchpad
Überzeugen kann uns das Fingerfeld des Touchpads leider nicht, welches für unseren Geschmack viel zu klein ausfällt und einen zu hohen Widerstand aufbietet. Die beiden "Maustasten" arbeiten leise, liegen aber leider in einer leichten Vertiefung. Davon abgesehen leisten sie sich keine Schwächen, sondern bestechen stattdessen durch ihr markantes, präzises Klicken.
Auch die Tastatur des U200 vermittelt einen bedeutend besseren Eindruck als die des Dell XPS M1210. Zumindest was die Funktion angeht, denn sie fühlt sich alles andere als schwammig an, klappert kaum und ist zudem noch ausgesprochen leise. Als ergonomisch weniger gelungen empfinden wir allerdings die klein geratenen "Tab"-, "Leer"- und "Enter"-Tasten. Nicht mehr als eine ästhetische Kleinigkeit sind hingegen die deutlich sichtbaren Halterungen der abgesetzten F-Tasten.
Für die Nutzung des Fingerabdruckscanners brauchen selbst absolute Laien kein Handbuch zu konsultieren. Wir ziehen einfach nur den nächstbesten Finger über den Sensor und ein Assistent führt uns durch die Einrichtung. Es kostet lediglich etwas Zeit und Übung, den Finger richtig aufzusetzen. Selbst das Eintippen ellenlanger Windows-Kennwörter gehört danach der Vergangenheit an. Der biometrische Zugang funktioniert auch bei Internetseiten und anderen Anwendungen mit Passwortschutz.
Schade, dass das Touchpad derart klein ausfallen muss, denn hier haben sich die Notebook-Entwickler mehr Gedanken gemacht als manch anderer. Fast jeder, der einen tragbaren PC besitzt, kennt den Doppelklick durch zweimaliges Berühren des Fingerfelds. Toshiba geht noch ein paar Schritte weiter und bietet dem Benutzer die praktische Option, in allen vier Ecken eine frei wählbare Funktion zu verstecken. Dabei kann sogar die Größe des Druckpunkts nach Belieben verstellt werden.
Leistungswertung
Da sich das Toshiba Satellite U200-163 und die von netzwelt getestete Variante des Dell XPS M1210 technisch kaum voneinander unterscheiden, sind die ermittelten Leistungsunterschiede kaum der Rede wert. Jedoch verfügt das U200 sowohl über den größeren als auch den schnelleren Arbeitsspeicher, der sich dahingehend bemerkbar macht, das Toshibas Subnotebook nahezu jede Disziplin mit hauchdünnem Vorsprung für sich entscheidet.
Links zum Thema
- Test: Apple iBook vs. Powerbook
- Alienware Sentia im Test
- Asus W5600A im Test
- Sony Vaio TX2 im Test
- Dell XPS M1210 im Test
