Nimm's leicht: Subnotebook Toshiba Satellite U200 im Test

Schön hell

Dicht gedrängte Randgruppen

Durch das Fehlen jeglicher rückwärtiger Anschlüsse konzentrieren sich die Kontaktmöglichkeiten hauptsächlich auf die beiden Seiten. Vorne sind lediglich sechs runde Statusleuchten sowie Schnittstellen für i.Link (FireWire), Kopfhörer und Mikofon vertreten. Linker Hand sind die Anschlüsse für Netzstrom, Netzwerk, Modem, PCMCIA-Karte und einmal USB untergebracht. Am rechten Rand geht es noch gedrängter zu, hier versammeln sich DVD-Brenner, Lautstärkeregler und zum Ein- und Ausschalten der Wireless-LAN-Funktion.

Hinzu kommen zwei weitere USB-Ports, der angesprochene Kartenleser sowie ein Monitorausgang. In puncto Anschlussfreude hat das Dell XPS M1210 zweifellos mehr drauf. Dafür fehlt ihm die Unterstützung von SD-IO-Karten, mit der sich das Toshiba Satellite U200 zum Beispiel um einen GPS-Empfänger erweitern und als tragbarer Routenplaner umfunktionieren lässt.

Toshiba Satellite U200 im Test

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TruBrite - man erahnt es schon, das spiegelnde Display. Was beim Dell XPS M1210 die kaum einfallsreichere Bezeichnung TrueLife trägt, geht auch bei Toshiba mit starken Reflexionen einher. Auf einer Diagonalen von 12,1 Zoll bringt das Satellite U200 wie der Widersacher 1.280 x 800 Pixel im Breitbildformat unter. Bei aller berechtigten Aversion gegen Schminkspiegel-Displays können wir diesem Vertreter dennoch eine sehenswerte Darstellung attestieren. Gut gefällt uns auch die angenehme Helligkeit, die sich für ein Notebook dieser Größenordnung keineswegs von selbst versteht.

Zur hervorragenden Schärfe will die eher mittelmäßige Intensität der Farben nicht so recht passen. Des Weiteren werden Farbverläufe unregelmäßig angezeigt und am unteren Rand äußert sich mangelnde Ausleuchtung auf einem etwa eineinhalb Zentimeter breiten Streifen. Verteidigend lässt sich wiederum anführen, dass Rot, Grün und Blau zwar matt, aber ungefähr so aussehen, wie es das menschliche Auge erwartet. Das U200 liefert eine passable Schwarzdarstellung, die allerdings stark vom jeweiligen Sichtwinkel abhängt.

Denn je nach Lichtverhältnis wird einmal die eine oder einmal die andere Ecke mit einem stumpfen Glanz überzogen. Ein weißes Bild wird zwar ebenfalls annehmbar dargestellt, jedoch mit einem deutlichen Grauschleier und vereinzelten "Wölkchen". Vom seitlichen Blickwinkel-Verhalten her zählt das Subnotebook zu den besseren Vertretern seiner Spezies. Von oben oder unten betrachtet ist nicht mehr als gängiger Standard angesagt - die Qualität leidet schnell. Insgesamt liefern das Toshiba Satellite U200 und Dell XPS M1210 in puncto Bildqualität durchaus vergleichbare Resultate.

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