Made for iPod: Flachbett-Lautsprecher Kensington SX2000 im Test
Hörtest
Doch alleine die iPod-Serie wird während des Betriebs mit frischem Strom versorgt. Hätte Kensington dem SX2000 noch einen USB- oder Firewire-Anschluss spendiert, könnte man das System gleichzeitig auch als Dockingstation für den Daten- und Musik-Abgleich zweitverwerten. Schade.
Sowohl nach vorne als auch nach hinten strahlt der Lautsprecher ohne deutlich vernehmbare Unterschiede ab. Aufgrund der geringen Neigung der Membrane ist der Klang hinter der Box allerdings etwas dumpfer. Nach vorne breitet sich ein flächendeckender Klangteppich aus, der mit einem unerwartet kräftigen, aber sehr trockenem Bass antritt. Die Maximal-Lautstärke des SX2000 reicht locker aus, um Räume bis zu einer Größe von 25 Quadratmetern mühelos in eine Zimmerdisco zu verwandeln. Selbst bei voll aufgedrehtem Regler übersteuert er nicht.
Im Vergleich zu herkömmlichen Lautsprechern fehlt es dem Kensington allgemein an Tiefgang. Für einen kompakten Schreibtisch-Speaker ist das Ergebnis dennoch zufriedenstellend. Schnell hat man sich an den selbstständigen Klang gewöhnt. Andere Lautsprecher, etwa iPod Hi-Fi von Apple selbst, klingen wesentlich harmonischer und ausgewogener, sind dafür um ein Vielfaches teurer.
Fazit
Dieser Lautsprecher besticht durch sein ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für unter hundert Euro erhält man ein innovativen Unterhaltungskünstler, der, wenn es sein muss, auch anständig laut werden kann.
Leider lässt sich die optisch ansprechende Kombination aus iPod und Kensington SX2000 nicht fernsteuern, sodass der Einsatzradius beschränkt bleibt. Und auch bei der wichtigsten Disziplin, dem Klang, schlägt sich die Lautsprecherbox zwar überraschend ordentlich, aber bei weitem nicht perfekt. Fazit: Ein Dektop-System zur Beschallung von Schreibtischen, das seinen Preis wert ist.

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