Oder alles nur gute PR-Arbeit?

MySpace-Wonder: Das Internet sucht den Superstar

Musiker haben das Internet für sich entdeckt, um möglichst kostengünstig auf ihr Talent aufmerksam zu machen. Dabei konnten in den letzten Monaten einige neue Stars geboren werden. Meist mit Hilfe von Social Networking Webseiten wie MySpace.com der YouTube.com. Jüngstes Beispiel: Lily Allen. Die junge Sängerin überzeugte mit ihrem Video "Smile" gegen ihren Ex-Freund das Internet-Publikum und avancierte so zum Superstar auf der Internetplattform.

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Es kam, wie es kommen musste: Lily ist nun beim Major-Label EMI unter Vertrag und schaffte es mit ihrer Single von Null auf Platz eins in der ersten Woche. Dabei machte sich zuvor kaum einer Gedanken darüber, ob das "plötzlich entdeckte Super-Talent" MySpace nur als PR-Gag nutze, um den Durchbruch zu schaffen. Immerhin konnte sie für eine mittellose Künstlerin ein professionelles Video vorweisen und hatte schon kurz nach dem Erfolg eine Karriere im Blitz-Duchlauf. Kurzum, es wirkt, als wäre die Internet-Erfolgsstory ein wenig geplant.

Lily ist mit ihrem Erfolg nicht alleine. Die britischen New-Comer Arctic Monkeys und Gnarls Barkley hatten MySpace auch als Sprungbrett genutzt. Die Band um DJ Danger Mouse hatte es so zu unglaublichem Ruhm im Internet geschafft. Der Hit-Song "Grazy" wurde inzwischen fast fünf Millionen mal angehört, der erste Song, der es nur über Download-Verkäufe auf Platz eins in die Charts geschafft hat.

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