Externes Festplatten-Gehäuse für Filesharer

Mobile Saugstation: Fantec LAN Drive im Test

Sie wissen nicht wohin mit Ihrer alten Festplatte? Dann machen Sie doch einfach einen mobilen Datenspeicher daraus. Zugegeben, diese Lösung ist weitaus klobiger als der USB-Stick am Schlüsselbund, doch dafür hat so ein externes Gehäuse auch viel mehr zu bieten. Das Fantec LAN Drive gehört zu den wenigen Modellen, die nicht nur per USB, sondern auch via Netzwerk Anschluss finden.

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Fantec LAN Drive LD-H35NU2-2 im Test - Fantec LAN Drive LD-H35NU2-2 im Test
Fantec LAN Drive LD-H35NU2-2 im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Filesharers Liebling
  2. 2Beleuchtet und komplett verkabelt
  3. 3Treiberlos glücklich
  4. 4Transfergeschwindigkeit
  5. 5Neues Leben für alte Festplatten

Für etwa 60 bis 80 Euro geht das schicke Alu-Gehäuse über den Ladentisch und nimmt bereitwillig jede ausgediente Festplatte mit P-ATA-Anschluss auf. Dessen Besonderheit liegt in der plattformunabhängigen FAT32-Formatierung, mit der sowohl Windows als auch Mac OS und Linux umgehen können. An sich nichts Neues, doch die integrierte Elektronik hebelt die Größenbeschränkung von vier Gigabyte pro Einzeldatei auf und vervierfacht sie auf satte 16 Gigabyte.

Fantec LAN Drive LD-H35NU2-2 im TestInhalt

Filesharers Liebling

Beleuchtet und komplett verkabelt

Treiberlos glücklich

Transfergeschwindigkeit

Energieverbrauch, Wärme und Lautstärke

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Neues Leben für alte Festplatten

Filesharers Liebling

Externe Festplatten mit Netzwerkanschluss lassen sich einfach an einen vernetzten PC, schnurlosen oder verkabelten Router anschließen und als zentrales Staufach für Backups, Bilder, Videos und Dateitausch verwenden. Gerade für WG-Mitglieder eine ideale Möglichkeit, untereinander dem Filesharing zu frönen oder sperrige Daten vor dem Brennen zwischenzulagern. Dank des ebenfalls vertretenen USB-Anschlusses lässt sich das LAN Drive immer noch bequem an netzlose Rechner und Notebooks anklemmen.

Für den Einbau der Festplatte müssen wir zunächst den Schraubenzieher zücken, die hintere Anschlussblende lösen und sie anschließend standesgemäß verkabeln. Hier findet eine Samsung SpinPoint SP0812N mit 80 Gigabyte und 7.200 Umdrehungen pro Minute mit vier Schrauben ein neues und enges, aber passgenaues Zuhause. Nervende Lüfter braucht das LAN Drive nicht, stattdessen verschafft ihm eine dicke Leichtmetall-Platte ausreichend Kühlung. Arretiert wird sie in reiner Handarbeit mit vier schicken Rändelschrauben.

Fantec LAN Drive im Test


Beleuchtet und komplett verkabelt

Da der USB-Anschluss für Festplatten in der gängigen Größenordnung von 3,5 Zoll nicht genügend Strom liefert, muss ein separates Netzteil nebst passender Steckdose her. Außer für die Energieversorgung ist beim LAN Drive noch für USB- und Netzwerk-Kabel gesorgt, allerdings sind diese mit einem Meter Länge sehr knapp bemessen. Zum vorliegenden Testgerät gehört außerdem eine gleichermaßen anschauliche wie ausführliche englische Bedienungsanleitung. Eine deutsche Version gibt es jedoch zum Herunterladen sowie bei neueren Geräten.

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