Casio EX-Z1000 - Der Megapixelbolide
Fazit
Die kompakte Casio Exilim Z1000 macht richtig Spaß. Sie ist sehr schnell im Bezug auf Auslöseverzögerung und Autofokus. Die Bildqualität ist sehr gut. Farbwiedergabe und Bildschärfe sind einwandfrei. Lediglich das Anti-Verwackel-System, Casio Anti-Shake-DSP, bringt in sehr lichtschwachen Situationen ein deutlich gröberes Bildergebnis, welches aber problemlos für die üblichen Anwendungen, wie Ausdrucke in kleineren Formaten bis 13 x 18 Zentimeter, ausreicht. Die hohe Auflösung lässt viel Spielraum für eine nachträgliche Ausschnittswahl, wobei ein Bild in hoher Auflösung auch sehr viel Speicher benötigt. Eine große Speicherkarte mit mindestens 512 Megabyte, besser gleich ein Gigabyte, ist Pflichtzubehör beim Kauf der Kamera.
Die lange Akkulaufzeit lässt die Z 1000 auch die längsten Nächte durchstehen und die einfache Bedienung über das Panelsystem ist gelungen. Die vielen Bestshot-Motivprogramme trösten zwar ein wenig über den fehlenden manuellen Modus hinweg, dieser wäre aber dennoch wünschenswert gewesen. Der Serienbildmodus ist leider nicht für das geeignet, für das er gedacht ist. Denn das Verfolgen eines Sportlers zum Beispiel bei gedrücktem Auslöser ist nur schwer möglich, da zwischen jedem Foto der Bildschirm schwarz wird. Ansonsten erfüllt die Z 1000 aber alle Erwartungen, die man an die kompakte Schnappschusskamera im perfekt verarbeiteten Metallgehäuse stellt, voll und ganz. Klarer Daumen nach oben für die Exilim Z 1000.
Testbilder
Makromodus, WB auto, Aufhellblitz, 3648 x 2736
Automatik, WB auto, Aufhellblitz, 3648 x 2736
Motivprogramm Landschaft, WB auto, 3648 x 2736
Automatik, WB auto, 3648 x 2736
Bestshot Illustration, WB auto, 2560 x 1920
Automatik, Anti-Shake-DSP aus, ISO 200, 3648 x 2736
Links zum Thema
- Neuvorstellung: Casio Exilim Card EX-S600
- Podcast: Casio Exilim Z500 oder Konica-Minolta Dimage X1?
- Weitere Digitalkameras im netzwelt-Test


