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Vergleichstest: Günstige Gamer-Mäuse von A4Tech, Trust und Everglide
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Für den Betrieb mit Mac OS X muss allerdings erst noch ein spezieller Treiber heruntergeladen werden. Über den Nutzen des mitgelieferten Tools zur Ermittlung der Mausqualität lässt sich streiten, da es von A4Tech selbst entwickelt wurde und somit aus einer nicht unbedingt objektiven Quelle stammt.
Gut gefallen uns sowohl an der Trust Predator als auch der A4Tech X-718F die programmierbaren Maustasten, die sich frei Schnauze mit Befehlen, Funktionen, Tasten und Makros belegen lassen. Darüber hinaus bietet die Predator noch zwei runde Bildschirmmenüs mit jeweils acht Schaltern für Programme und Tastenkombinationen, die über eine zuvor festgelegte Maustaste aufgerufen werden.
Bei einer Gamer-Maus ist neben der Länge auch die Flexibilität des Kabels nicht ganz unerheblich. Denn ein zu starres Kabel erhöht den Widerstand beim Spielen und könnte die Trefferquote verringern, kann allerdings durch spezielle Kabelhalter kompensiert werden. Mit einer Länge von 1,80 Metern wie bei der Everglide G-1000 ist die Schnur der X-718F zwar nicht die längste, dafür ist der Durchmesser im Vergleich zur Konkurrenz nur halb so dick, was die Verkabelung nicht bloß leichter, sondern auch beweglicher macht. Mit zwei Metern Kabel liegt die Trust Predator gleichauf mit der Logitech G5 und Razer Copperhead.
Günstige Gamer-Mäuse im Vergleichstest
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die Straßenpreise für die A4Tech X-718F und Everglide G-1000 beginnen schon bei günstigen 27 Euro, im Schnitt kostet die X-718F aber ein paar Euro mehr. Mit gerade einmal 17 bis 25 Euro kostet die Trust Predator hingegen nicht mehr als eine stinknormale Alltags-Maus ohne speziellen Anspruch. Angesichts der großen Preisdifferenz lässt sich der letzte Platz also durchaus verschmerzen, denn für mehr reicht es wegen des trägen Ansprechens leider nicht.
Für ihre allenfalls mittelmäßige Verarbeitung und den mageren Lieferumfang ist die Everglide G-1000 schlichtweg überteuert und sollte in Zukunft entweder günstiger oder vielseitiger werden. Dafür ist sie extrem leicht, liegt gut in der Hand und glänzt durch ihre hohe Präzision. Den Testsieg hat sich die X-718F von A4Tech redlich verdient, denn hier harmonieren Preis und Leistung einfach am besten miteinander. Beim Spielen kann sie sogar durchaus mit der teuren Razer-Konkurrenz mithalten. Allerdings lässt ihre Verarbeitungsqualität noch erheblich mehr Raum für Verbesserungen.
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