Vergleichstest: Günstige Gamer-Mäuse von A4Tech, Trust und Everglide
Gleiten, wo's drauf ankommt
In puncto Verarbeitung schneidet die Trust Predator am besten ab, gerät im im Vergleich zu den aktuellen Mausmodellen von Logitech, Microsoft und Razer dennoch ins Hintertreffen. Knapp hinter der A4Tech X-718F platziert sich die Everglide G-1000, die zwar über keine besonders gute, aber leicht bessere Qualitätsanmutung verfügt. Störend finden wir allerdings den viel zu klapprigen dpi-Schalter unter dem Mausrad, während es an den Tasten der X-718F nur wenig zu meckern gibt.
Laut dem Werbetext von A4Tech wurde eine "besondere Lackspray-Technik" eingesetzt, welche die Maus rutschfest machen soll. An die Griffigkeit der gummierten Everglide G-1000 und Trust Predator reicht diese jedoch nicht lange nicht heran. Bei hoher Zimmertemperatur oder nach längerer Spieldauer lässt der Halt selbst bei leichter Transpiration schnell nach. Auch die geriffelte Gummieinlage für den rechten Daumen kann nicht so recht überzeugen. Dafür gleiten ihre sechs Teflon-Füßchen deutlich leiser und flotter übers Mousepad als bei der Konkurrenz.
Bei Trust und Everglide bewegt sich die Rutschfestigkeit der Oberschale nahe am Optimum, dafür verzeichnen wir darunter deutliche Unterschiede. So leichtgängig wie eine Logitech G3 oder Razer Coppperhead lässt sich die Predator zwar nicht über die Unterlage scheuchen - hier das Razer Pro Pad -, aber dennoch müheloser als die G-1000. Das kommt etwas unerwartet, da zumindest die Mousepads aus dem Hause Everglide stets für besonders gute Gleiteigenschaften bekannt sind.
Auflösung wechsel dich
Der Begriff der Punkte pro Zoll, englisch "dots per inch", kurz dpi, wird mittlerweile nicht mehr nur im Zusammenhang mit Druckern erwähnt. Der Sensor einer Maus druckt zwar keine Bilder aus, macht sich aber ein genaues Bild von seiner Unterlage. Wie bei einem Drucker gilt auch hier, dass eine höhere dpi-Zahl feinere und exaktere Abbildungen erzeugt. Mit bis zu 2.000 dpi liefert die A4Tech X-718F die höchste Auflösung, während die Mitbewerber schon bei 1.600 dpi abriegeln. Zusätzlich lässt sich die Abtastung von X- und Y-Achse in einem Spektrum von 200 bis 2.000 dpi punktgenau bestimmen.
Sinnvoll und begrüßenswert finden wir bei allen drei Kandidaten, dass sich die Auflösung auch ohne den Einsatz spezieller Treiber oder Software justieren lässt. Der X-718F kann keine Konkurrentin das Wasser reichen, denn sie bietet nicht bloß fünf verschiedene Voreinstellungen zu 600, 800, 1.000, 1.600 und 2.000 dpi, sondern zu jeder eine andere Beleuchtung. Während das Licht der Radtaste auf der niedrigsten Einstellung ausgeschaltet ist, blinkt sie beim maximalen Wert fröhlich zwischen Gelb und Rot hin und her. Letzteres könnte sensiblen Spielern aber ganz schön auf die Nerven gehen.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Ich habe diese Maus auch schon seit etwas längerem. Ich spiele überwiegend Counter Strike und Half Life 2. Wenn jemand von der seite oder hinten kommt , dann bin ich mit der maus nicht schnell und Präzise...
Ich habe die Trust Predator und kann nur ein absolut unverzögertes Ansprechen attestieren. Auch die von mir in Paint gezeichneten Linien sind schnurgerade.
Da die X715f Testsieger ist würde ich auch gerne einmal wissen wie gut die X750f, welche besser als die 715 ist, im gegensatz zu der Logitech G5 ist.