Von Media Player bis Movie Maker: Was Windows XP alles selber kann
Internet Explorer: Das Netz erforschen mit Microsoft
Auch hier gilt wie bei Paint: Für den Heimgebrauch ist der Movie Maker völlig ausreichend, etwa um ein Urlaubsvideo zu schneiden und mit Effekten und Musik aufzuwerten. Professionellen Videoschnitt sollten Sie aber trotzdem externer Software überlassen - hier führt meistens kein Weg an kommerzieller Software vorbei, einzig die Freeware Cuttermaran kann von Bedienung und Funktionsumfang noch überzeugen. Was Microsofts Schnitt-Software zur Oberklasse fehlt, sind framegenaues Navigieren und zusätzliche Video- und Audio-Spuren für ansprechende Übergänge. Dennoch ist der Movie Maker ein starkes Tool, das zu Unrecht stiefmütterlich behandelt und auf den meisten Computern ignoriert wird.
Die Lobeshymnen auf Alternativ-Browser wie Firefox und Opera wollen kein Ende nehmen: Schneller sollen sie sein, sicherer und mit mehr Funktionen ausgestattet. Fakt ist allerdings auch, dass deutlich über die Hälfte aller User nach wie vor mit dem Internet Explorer ins Netz gehen. Aus Bequemlichkeit vielleicht, aber auch mit Microsofts Standardbrowser können Sie glücklich werden. Die nach der Installation von Windows XP auf dem Computer wartende Version 6.0 ist jedoch in der Grundkonfiguration eine Gefahr für die Sicherheit des Systems.
Eine sinnvolle Möglichkeit wäre, den neuen Internet Explorer 7 herunterzuladen: Hier sind Funktionen wie Tabbed Browsing auf den neusten Stand gebracht und die meisten Sicherheitslücken wurden nach und nach geschlossen. Ein weiterer Vorteil: Aufgrund der großen Verbreitung des Internet Explorers gehen viele Programme standardmäßig über Microsofts Browser ins Internet, wenn sie Updates herunterladen oder Support-Seiten aufrufen wollen. Für Firefox und Co. ist das umständlicher.
Der Internet Explorer ist Microsofts Weg ins Netz (Klick vergrößert)
Dennoch kann der Internet Explorer dank dieser Features mit Firefox und Opera gleich ziehen: Firefox verfügt wegen der Open Source-Technologie über Unmengen nützlicher Erweiterungen, mit denen Sie sich Ihren benutzerdefinierten Browser basteln können. Opera hingegen protzt mit integrierten Clients für E-Mails und Torrents und gilt nach wie vor als der schnellste Surfer im Feld. Diese Funktionen müssen im Falle des Internet Explorers immer von Microsoft selbst eingearbeitet werden, daher läuft der Standardbrowser den Entwicklungen stets etwas hinterher - seit Version 7 allerdings nur noch ein wenig.
Outlook Express: E-Mails verwalten und behalten
Was für den Internet Explorer gilt, trifft auch für Outlook Express zu: Hauptsächlich wird die Software benutzt, weil sie bereits auf dem Computer installiert ist. Aber Microsofts E-Mail-Client kann sich durchaus gegen die Freeware-Konkurrenz um den Mozilla Thunderbird behaupten. Vor allem die Integration ins Betriebssystem kann verständlicherweise keine externe Software so gut bewerkstelligen wie Outlook Express, auch die Oberfläche lässt sich sehr intuitiv bedienen.







