Asus A6Jm im Test: Dual-Core-Notebook mit GeForce Go 7600
Fazit zum Grafik-Debüt
Mitunter das beste an der niedrigen Geräuschkulisse des Asus A6Jm ist, dass sie sich selbst bei hoher Auslastung, sprich beim Spielen, nur wenig steigert. Obwohl der Lüfter im Leerlauf ständig läuft, bleibt er dank seiner geringen Drehzahl angenehm leise und verschwindet sozusagen im Hintergrund. Allerdings wird es unter dem Notebook sehr warm und auch die Temperatur des externen Netzteils erscheint etwas hoch. Angesichts der gebotenen Leistung geht eine Laufzeit von drei Stunden für weitgehend anspruchslose Aufgaben durchaus in Ordnung.
Beim Spielen mit einer Prozessorleistung von 75 Prozent sowie einer auf "ausgeglichen" eingestellten Grafik-Performance bleiben davon immerhin noch zwei Stunden und zwölf Minuten übrig. Der niedrige Stromverbrauch im Leerlauf gefällt, doch die maximale Leistungsaufnahme könnte kleiner ausfallen. Selbst das deutlich schnellere Toshiba Satellite P100 verbraucht trotz 17-Zoll-Display und gleicher CPU weniger Energie. Entgegen der Herstellerangabe zur Akkulaufzeit, die im positiven Sinne um eine halbe Stunde abweicht, bringt das A6Jm jedoch über ein halbes Pfund mehr auf die Waage als angegeben.
Bei seinem netzwelt-Debut glänzt Nvidias GeForce Go 7600 mit guter Grafikleistung und sinnvollem Digital-Anschluss. Mit dem A6Jm liefert Asus dazu ein ansprechendes Drumherum mit leiser Kühlung, hochwertigen Eingabegeräten sowie guter Ausstattung und Bildqualität. Weniger Grund zur Freude geben hingegen das spiegelnde Display, die hohe Wärmeentwicklung sowie der nur mittelmäßige Klang.
