Mäuse im Doppeltest: Razer Krait und Razer Pro V1.6
Ergonomie
Schade finden wir jedoch, dass sich die Auflösung des optischen Sensors nur auf 400 oder 1.600 dpi einstellen lässt, Zwischenschritte sind leider nicht möglich. Erschwerend kommt bei der Razer Krait die geringe Tastenanzahl hinzu, welche die Suche nach dem geeigneten dpi-Schalter nicht gerade erleichtert. Die Benutzeroberfläche des Pro-V1.6-Treibers ist voll und ganz auf Apple eingestellt und wegen ihrer hellen Farbgebung noch besser zu erkennen als das düstere Krait-Menü.
Ganz im Gegensatz zum schärfsten Konkurrenten Logitech setzt Razer ausschließlich auf die beidhändige Verwendbarkeit seiner Eingabegeräte. Damit bleiben Linkshänder zwar nicht auf der Strecke, doch die Ergonomie kann natürlich nicht so gut ausfallen wie bei einer reinen Einhänder-Maus. Im Vergleich zur Krait bietet die Pro V1.6 eindeutig die angenehmere Passform, was sie nicht zuletzt ihren ausladenderen Abmessungen verdankt. Große Hände verkrampfen auf der Razer Krait sehr schnell. Doch dass es trotz kompakter und beidhändiger Bauweise sehr ergonomisch zugehen kann, stellte die Logitech G3 Laser Mouse auf dem netzwelt-Prüfstand unlängst unter Beweis.
Wie die Razer Diamondback liegt auch die Pro V1.6 in großen Händen nicht optimal und muss sich der Logitech MX 518 in diesem Punkt geschlagen geben. Der hauseigenen Konkurrenz in Form der Razer Copperhead gelingt dies bedeutend besser. Außerdem ist die Platzierung der Seitentasten nicht ganz ideal. Die Rückmeldungen der linken und rechten Taste könnten bei beiden Mäusen kaum präziser ausfallen, dafür legen die Mausrädchen markante Unterschiede an den Tag. Während das der Razer Pro V1.6 durch seine feine Rasterung und leise Arbeitsweise einen überaus hochwertigen Eindruck hinterlässt, klingt und arbeitet die länger gestufte Krait-Ausgabe etwas laut und unsauber. Dafür ist der Widerstand beider Radtasten genau richtig.
High Noon auf dem Mousepad
Als Austragungsort für diesen Vergleich dient das kongeniale Mousepad zur Razer Pro V1.6, bei dem es sich um nichts anderes als eine weiße Variante des netzwelt-Testsiegers eXactMat handelt. Das Pro Pad besteht aus einer massiven Aluminium-Platte mit einer rauhen und feinen Oberfläche. Vier Schaumstoffstopper auf jeder Seite saugen sich regelrecht am Schreibtisch fest und begrenzen die Rutschgefahr auf ein Minimum. Sowohl die Razer Krait als auch die Razer Pro V1.6 harmonieren prächtig mit der edlen Unterlage. Dennoch gleitet die Pro V1.6 hörbar leiser und noch ein wenig leichtfüßiger übers Mousepad als die kleine Krait.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
Und was willst Du uns damit sagen? Wir haben überhaupt nicht versucht, einen Wert von 1200 "APM" zu erreichen. Im Grunde ist die Krait bloß eine Viper-Maus mit 1600 dpi, inklusive dem selben "Fingertip-Grip" und...
Die tatsache dass sie die möglichen APM testen wollten und dann auch noch mit RTS titeln die in der e-sports szene im vergleich zu Starcraft:Broodwar oder Warcraft3:TFT keinerlei Bedeutung haben disqualifiziert sie...