Ältere Versionen von Programmen machen oft mehr Sinn als ihre Nachfolger

Old Versions: Warum die neueste Freeware nicht immer besser ist

Alte Versionen: Wann weniger eben doch mehr ist

Speziell Software aus dem Multimedia-Bereich ist heutzutage oft hoffnungslos überfrachtet, jeder Entwickler versucht sich an der Eier legenden Wollmilchsau. Doch wenn man einmal herunterbricht, was User beispielsweise von einem Video-Player verlangen, ist die Antwort kurz und bündig: Videos abspielen. Und eben nicht DVDs brennen, online Filme kaufen oder Flash-Animationen erstellen. Und was das Abspielen von Videoclips oder Musik angeht, können alte Versionen dieser Programme meistens ebenso gut. Klarer Vorteil: Der benötigte Arbeitsspeicher ist so nicht selten mehr als halbiert, das System ist entlastet.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Alte Versionen: Wann weniger eben doch mehr ist
  2. 2Video-Player: Mit dem alten sieht man besser
  3. 3Der aktuelle WIndows Media Player und Quicktime in alt (Klick vergrößert)
  4. 4Hören und lesen: War früher nicht so belastend
  5. 5Die Old Versions von WinAmp und Acrobat Reader sehen kaum anders aus (Klick vergrößert)
  6. 6Diagnose und Kommunikation - von damals, aber gut
  7. 7Everest hat in der Old Version mehr Funktionen (Klick vergrößert)
  8. 8Unnötig, umständlich, untauglich? Old Versions helfen weiter
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Von Old Versions im Sicherheits-Bereich rät netzwelt allerdings ab: Es ist es kaum möglich, eine ältere Version eines Virenscanners oder Spyware-Tools auf dem Computer zu behalten, ohne dass die Aktualisierungs-Routine ein Update auf die neueste Version vornehmen möchte. Und sollten Sie dieses Update unterbinden, bekommen Sie auch keine aktuellen Virendefinitionen - der Nutzen Ihrer Sicherheits-Freeware wäre damit zunichte gemacht, da nur Aktualität das System sauber halten kann.

Video-Player: Mit dem alten sieht man besser

Gerade Abspielprogramme für Videos und DVDs haben dieses Problem des Aufblähens. Bei drei Playern sticht das ganz besonders heraus, hier wäre die Old Version eine sinnvolle Alternative. Der erste Kandidat ist der gute Windows Media Player: In Version 11, die standardmäßig unter Vista unterstützt wird, ist die Installationsdatei 23 Megabyte groß. Doch viel beeindruckender ist der Hunger nach Arbeitsspeicher: 36 Megabyte RAM verlangt der Media Player im Betrieb - für einen Videoclip schon enorm viel, für das Abspielen von Musik eigentlich eine Zumutung. Abhilfe schafft hier Version 9 aus dem Hause Microsoft: Nur noch zehn Megabyte groß ist dieser Ableger, der Verbrauch des Arbeitsspeichers ist mit acht Megabyte nicht einmal ein Viertel des vorherigen Werts.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 11 Beiträge

Einfach lächerlich, aber nach Meinung mancher Zeitgenossen unverzichtbar.

Grundsärzlich hat die Redaktion ja Recht, aber im einzelnen ist keine Empfehlung auch nur einen Cent Wert. 1. ICQ98 IST unsicher, zum Chatten gibt es bessere Alternativen, etwa Miranda, Trillian,...

Wenn man Miranda gescheit benutzen will braucht man eineige Plugins. Wenn die drin sind frisst es fast mehr Speicher als ICQ. Ich war auch ne weile lang Mairanda Fan,bin aber wegen mehr oder weniger grossen problemen...

miranda für icq foxit reader für akrobat 7zip für winrar / winzip winamp aktuell ohne modern skin und den anderen firlefanz das freut mein system!

Den "aktuellen" (ich hab noch die 5.0) Winamp kann man aber durchaus dazu bringen, nicht ständig im Speicher herumzulungern. Zumindest hat der sich bei mir nicht mehr in die bekannte "run" Stelle in die...

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