Ersetzt das günstige Medusa-Headset tatsächlich eine Surround-Anlage?
Bass für Bestenlisten: Headset Medusa 5.1 Surround von Speed Link im Test
Speedlink packt ein komplettes 5.1-Lautsprechersystem in einen Kopfhörer, flanscht ein Mikrofon an und verspricht die ultimative klagliche Untermalung von Spielen und Filmen, zu Hause oder auf der LAN-Party. Das alles zu einem erschwinglichen Preis von unter 100 Euro. Netzwelt setzt sich den gut gepolsterten Hörer auf die Ohren und lauscht dem Klang von einem der preislich attraktivsten Surround-Kopfhörer mit externer Verstärkerbox.
Inhaltsverzeichnis
- 1Inhalt
- 2Komplette Stereo-Anlage auf dem Kopf
- 3Die externe Verstärkerbox
- 4Hörtest
- 5Fazit
Headsets mit Raumklang-Eigenschaften nehmen keinen Platz weg und sorgen für ein entspanntes Nachbarschafts-Verhältnis, weisen im Vergleich zu einer klassischen Surround-Anlage jedoch gravierende Nachteile auf. Wenn sich der Endgegner auf leisen Sohlen von rechts hinten anschleicht, sich plötzlich direkt neben einem befindet um seitlich zum finalen Schlag mit der Axt auszuholen, ist es für normale Headset-Nutzer oft schon zu spät. Blut spritzt, Köpfe rollen, der letzte Atemzug rasselt durch die Lunge. Kann ein Surround-Headset tatsächlich den Klang einer ausgewachsenen 5.1-Anlage simulieren?
Inhalt
Komplette Stereo-Anlage auf dem Kopf
In der linken und rechten Hörmuschel des Medusa 5.1 Surround Headsets in der Home Edition, Speedlink betitelt den grau-schwarzen Bügelkopfhörer intern als SL-8796, sitzen jeweils vier Lautsprecher. Dabei ist dieses Headset nicht größer als ein normaler, geschlossener Studiokopfhörer. Von außen sieht man dem Speedlink seine Surround-Fähigkeiten nicht an.
Der Bügel ist gut gepolstert und trägt auch bei längerem Gebrauch nicht zu schwer auf. Wenn es auf die LAN-Party geht, wird der Kopfhörer einfach zusammengeklappt. Zwei Scharniere an den Hörschalen minimieren den Platzbedarf im Rucksack auf die Hälfte. Auch das Mikrofon lässt sich einfach abziehen und ist so gegen Transport-Schäden gesichert. Wer nur gelegentlich zockt, aber viel Musik über den Rechner hört, wird diese Möglichkeit wohl ebenfalls zu schätzen wissen.
Damit sich das Mikrofon optimal ausrichten lässt, verbaut Speedlink ein drehbares Kugelgelenk auf der linken Seite, mit dem sich die zusätzlich formbare Teleskopstange in die gewünschte Position bringen lässt. Vertrauenserweckend ist diese Konstruktion nicht. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das Gelenk ausleiert und das Mikrofon lasch nach unten baumelt.
Speed Link Medusa 5.1 Headset
Über die Kabelfernbedienung lassen sich die Lautsprecher einzeln ansprechen.
Auf der Rückseite findet bei Bedarf auch ein externes Boxen-Set Anschluss.

ich kann auch nur mit der USB variante glänzen womit ich aber echt zufrieden bin für gutes geld.... Bin verkäufer und verkaufe diese headsets daher auch und muss sagen das sie nicht so schlecht verarbeitet...
Hm, die Version von Medusa kenn ich gar nicht. Ich benutze das ProGamer, kommt mit einer irren coolen LAN-Tasche, das ist echt voll transportabel und ein krasser Vorteil beim Zocken, vor allem auf LANs!!