"Ein großer Schritt für alle Bürger Frankreichs"

Geoportail: Google Earth Ableger aus Frankreich ziert sich (Update)

"Bei 'Geoportail' handelt es sich um den ersten derartigen freien Dienst in Europa und das bedeutet einen großen Schritt nach vorn für alle Bürger Frankreichs", so Frankreichs Präsident Jacques Chirac zum Start von Geoportail. Der Dienst liefert Fotos aus der Vogelperspektive für das französische Festland, ähnlich wie Google Earth. Dabei wird kein Programm verwendet, sondern ein Web-Service, der in etwa funktioniert wie Google Maps und MSN Virtual Earth.

Geoportail: Google Earth Ableger aus Frankreich ziert sich (Update)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Welt besteht nur aus Frankreich
  2. 2Sechs Millionen Euro für ein Sprachupdate
  3. 3Zu jeder WM neue Bilder
  4. 4Warten auf Godot
  5. 5Update
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Die Welt besteht nur aus Frankreich

Eine Welt, die nur aus Franzosen besteht? Keine sonderlich amüsante Vorstellung, aber aus der Sicht von Geoportail ist nur französisches Gebiet interessant. Welcher Franzose interessiert sich schon für Gebiete außerhalb der Landesgrenzen, wo weder Baguette noch guter Wein zum Essen serviert wird? Die Luftbilder innerhalb des Dienstes erfassen tatsächlich nur französisches Terrain, der Rest der Welt wird einfach ausgeblendet, als würden dort keine nennenswerten Zivilisationen leben. Es werden jedoch auch die frazösischen Inseln, Korsika und Martinique sowie Inseln in der Karibik, in Polynesien und im Indischen Ozean, gezeigt.

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Wer auf der Webseite des staatlichen Institut Géographique National einen Knopf sucht, mit dem sich die Sprache der Homepage umschalten lässt, sucht diesen ebenso vergebens wie Bilder aus Deutschland. Der Dienst gilt allein dem französischen Volk. Naja, momentan auch dem nicht, denn noch funktioniert (obwohl sie jetzt schon einige Tage online ist) gar nichts auf der Seite des Geoportail.

Sechs Millionen Euro für ein Sprachupdate

Mit sechs Millionen Euro wurde das Staatssäckle für diesen Dienst belastet und eigentlich nur, damit auch ein französischsprachiger Online-Globus im Netz ist. Dabei gibt es Google Earth doch seit Version vier auch in französischer Sprache, naja jetzt ist es zu spät. Der größte Teil der sechs Millionen Euro wurde jedoch nicht für die Sprache ausgegeben. Die Franzosen haben, ähnlich wie Deutschland, Luftaufnahmen ihres Landes anfertigen lassen.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Die waren schon immer etwas anders die Franzosen! Vielleicht sind sie uns aber auch nur zu ähnlich :-) /ignore Grüße Grunzer

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