Konkurrenz für eBays PayPal vom Suchmaschinenriesen
Google Checkout: Ich zahl mit Google
Schon einige Zeit munkelte man, Google arbeite an einem Konkurrenzprodukt zu Paypal, das mittlerweile von eBay übernommen wurde. Beide Produkte bieten vereinfachte Zahlungsmöglichkeiten für den Online-Handel. Besonderer Clou ist, dass auch über Landesgrenzen problemlos Geld transferiert werden kann.

Inhaltsverzeichnis
- 1Hartgeld überweisen
- 2Kreditkarte und Telefonnummer notwendig
- 3Ein Account für alles
Hartgeld überweisen
Gerade bei Überweisungen ins Ausland ist ein solcher Dienst äußerst praktisch. Denn wenn es um kleinere Beträge geht, machen Bank-Überweisungen meist keinen Sinn. Mit Google Checkout sind auch geringe Summen kein Problem, auch nicht ins Ausland. Wer also gerne außerhalb von Deutschland einkauft, sollte sich den Dienst auf jeden Fall einmal ansehen. Noch läuft Google Checkout, das eigentlich GBuy heißen sollte, nur in Amerika, aber Ableger für Europa und Asien sollen schleunigst folgen.
Kreditkarte und Telefonnummer notwendig
Natürlich ist es auch schon jetzt möglich den Dienst zu nutzen, eine Kreditkarte ist allerdings Pflicht. Visa, Mastercard, Discover und American Express werden von Google akzeptiert. Darüber hinaus wird bei der Anmeldung eine Telefonnummer verlangt, über die laut Formular die Registrierung verifiziert wird.
Ein Account für alles
Google verfolgt mit dem Dienst noch eine zweite Idee. Als Login dient nämlich die GMail-Adresse samt Passwort. So soll der Benutzer mit einem einzigen Account alles steuern können: den Verkäufer per E-Mail benachrichtigen und den Artikel gleich mit Checkout bezahlen. Auch andere Google-Dienste können schon jetzt mit dieser zentralen Anmeldung verwendet werden, auch der Google Calendar funktioniert mit diesem Account.
Finanziert wird der Dienst durch die Händler, beziehungsweise durch die Verkäufer, denn die tragen allein die Kosten der Transaktion. Der Käufer spart die Überweisungskosten. Für jede Transaktion werden 20 U.S.-Cent und zwei Prozent des Kaufpreises fällig. Der größte Konkurrent PayPal verlangt 30 Cent bei jedem Kauf, plus 1,9 Prozent Provision. zehn Cent und 0,1 Prozentpunkte Unterschied zwischen den Diensten, da heißt es nachrechnen. Wer viele günstige Dinge verscheuert, ist wohl mit Google besser dran, da jedesmal zehn Cent gespart werden können, erst ab 100 Euro werden die zehn Cent wieder ausgeglichen. PayPal zählt schon 100 Millionen angemeldete Mitglieder, ausgeschöpft ist der Markt damit jedoch lange nicht, bedenkt man den weltweiten Online-Markt.


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge
Hi. Ja, noch ist Google das freundliche Microsoft, aber das wird sich bestimmt auch noch ändern. Unser netzwelt-Kollege Lars hat sich diesem Thema auch schon einmal angenommen und einen Artikel dazu...
Ja ;) Alles was mächtig und reich ist das wird halt von den kleinen Leuten beneidet und die lästern dann^^
Zitat: Google, jetzt schon ein Weltkonzern, was in 10 Jahren? Wird Google dann die Weltherrschaft ansichgerissen haben? Mir gefällt das überhaupt nicht das aus der ehemaligen Suchmaschine immer...
Google, jetzt schon ein Weltkonzern, was in 10 Jahren? Wird Google dann die Weltherrschaft ansichgerissen haben? Mir gefällt das überhaupt nicht das aus der ehemaligen Suchmaschine immer mehr wird.....