Jüngster Coolpix-Sprössling auf die Probe gestellt

Im Test: Kompaktkamera Nikon Coolpix S6

Innovative Technologie und stilvolles Design sind die Markenzeichen der Nikon Coolpix S6. Der jüngste Sprössling der S-Serie hebt sich mit seinen umfangreichen Neuerungen, wie beispielsweise der Integrierung einer Wi-Fi-Technologie für kabellose Datenübertragung sowie einem enormen 3,0 Zoll LCD, deutlich von seinen Vorgängern ab. Der netzwelt-Test verrät, inwieweit sich die Neuerungen bewähren und welche Ergebnisse die Kamera vor allem bei der Bildqualität liefert.

Nikon Coolpix S6 - Frontseite
Frontseite

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Erster Eindruck - Design
  2. 2Technik
  3. 3Einstellungen
  4. 4Fotografieren (Praxis)
  5. 5Fazit
  6. 6Testbilder/Bildqualität

Erster Eindruck - Design

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Beim ersten Anblick der Coolpix S6 ist man geneigt zu schwärmen, ist doch das Design und insbesondere die Linienführung der kompakten Kamera mit Minimaßen von 101 x 60 x 21 Millimetern als außergewöhnlich und anmutend zu bezeichnen. Die Komposition aus edlem Aluminium und sportlichem Schwarz sowie die geschwungene Wellenform auf der Frontseite verleihen der Nikon S6 das gewisse Etwas. Das 3,0 Zoll große LC-Display ziert beinahe die komplette Rückseite der Kamera. Insgesamt scheint bei der S6 alles am rechten Platz zu sein.

Gerade einmal vier Tasten plus drehbares Multifunktionsrad finden rechts neben dem LCD ihren Platz. Auf der Oberseite befinden sich Ein- und Ausschalttaste, Auslöser sowie eine mehr als klein geratene und ungriffige Zoomwippe. Auch eine Schnelltaste für wahlweise Porträtfokus oder D-Lighting-Funktion, welche durch Tastendruck automatisch Helligkeit- und Kontrastwerte des Bildes verbessert, ist auf der linken Oberseite untergebracht. Der Lithium-Ionen-Akku sowie der SD-Speicherkartenslot sind neben dem Stativgewinde wie gewohnt auf der Unterseite der Kamera vorgesehen. Aufgeladen wird die S6 über die im Lieferumfang enthaltene Cool-Station. Über den USB-Anschluss der Station können die Bilder auf den PC oder auf ein Fernsehgerät übertragen werden.

Technik

In Sachen Technik und neuer Innovationen gibt es beim Vorzeigemodell der Coolpix-Serie Einiges zu entdecken. So befindet sich in der S6 ein integrierter Wireless-LAN-Sender, der den IEEE-802.11-Standard unterstützt. Somit darf sich die Nikon S6 mit dem Wi-Fi-Schriftzug schmücken. Das eingebaute W-LAN-Modul erfüllt nämlich die Richtlinien der Wi-Fi-Alliance (Wireless Fidelity) und gewährleistet somit Kompatibilität zu vielen anderen Herstellern wie Microsoft, HP, Dell, Apple, Sony etc. Bilder und Videos können ab sofort in Sekundenschnelle über eine Wireless-LAN Verbindung an periphere Geräte gesendet werden.

Zahlreiche Bildbearbeitungsfunktionen wie D-Lighting-Funktion (Korrekturfunktion für unterbelichtete Fotos) und One-Touch-Portrait (Automatische Gesichtserkennung und Fokussierung) sowie Pictmotion (Benutzerdefiniertes Diashow-Video mit Musikuntermalung) und Best-Shot-Selector (wählt das beste Foto einer Serienaufnahme) unterstreichen die Vielfältigkeit der Anwendungsmöglichkeiten. In der Kamera steckt soviel Software, dass dabei die Leistungsstärke beinahe in den Hintergrund gerät.

Nikon Coolpix S6

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Nikon Coolpix S6 - Frontseite
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Frontseite

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Nikon Coolpix S6 - Akku- Speicherkartenslot
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Akku- Speicherkartenslot

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Nikon Coolpix S6 - Auslöser und Zoomwippe
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Auslöser und Zoomwippe

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Nikon Coolpix S6 - Unterseite
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Unterseite

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Nikon Coolpix S6 - WIFI-Modul
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WIFI-Modul

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Nikon Coolpix S6 - Das geschwungene Design verleiht der S6 das gewisse Etwas
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Das geschwungene Design verleiht der S6 das gewisse Etwas

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Nikon Coolpix S6 - Das riesige 3,0 Zoll LCD gewährt eine gute Ansicht der Bilder und Motive
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Das riesige 3,0 Zoll LCD gewährt eine gute Ansicht der Bilder und Motive

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Nikon Coolpix S6 - Das Drehrädchen dient als Navigator durch die verschiedenen Menüpunkte
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Das Drehrädchen dient als Navigator durch die verschiedenen Menüpunkte


Der 1/2,5" CCD-Chip mit einer effektiven Auflösung von sechs Millionen Pixel und ein präzises Dreifach-Zoom-ED Nikkor-Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 35 bis 105 Millimeter sind solider Standard in der Kompaktklasse. Der Zoommechanismus findet im Inneren des Gehäuses statt. Das Objektiv bleibt somit vor Beschädigungen gut geschützt. Betrachtet werden die geschossenen Fotos auf einem 3,0 Zoll (7,6 cm) großen LCD mit 230.000 Pixeln. Ein typisches Nikon Extra - Bildausschnitte der Fotos können über die Zoomtaste festgelegt und abgespeichert werden. Somit erspart man sich die nachträgliche Zuschneidung am PC. Gespeichert werden die Bilder entweder auf dem internen Speicher (20 Megabyte) oder optional über SD-Speicherkarten.

Die S6 vereint nahezu alle Attribute einer Schnappschusskamera. Sie ist kompakt, schnell und fortschrittlich. Innerhalb von 0,8 Sekunden ist die Kamera auf Betriebstemperatur und löst in Sekundenschnelle aus. Der Schärfebereich der Coolpix reicht von 30 Zentimeter (Standardeinstellung) bis unendlich. Im Makromodus kann ab vier Zentimetern Entfernung geknipst werden. Die Stromversorgung erhält die Kamera über einen Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL8. In unserem Test zeigte dieser Schwächen und verfügte bereits nach knapp 60 Testfotos, Videos und unterschiedlichen Menübedienungen über keine Power mehr.

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