Asus EN7600GS TOP Silent, Gainward Bliss 7600GT SilentFX Golden Sample, Gigabyte GV-NX76G256D-RH SilentPipe, Gigabyte GV-RX16T256V-RH SilentPipe und Sapphire Radeon X1600 XT Ultimate
Lautlose Grafikkarten im Vergleichstest: Asus, Gainward, Gigabyte und Sapphire (Update)
Grafikkarten
Braucht Platz: Gigabyte GV-RX16T256V-RH SilentPipe
Im Gegensatz zur eher flach gebauten Sapphire Ultimate ist das Gigabyte-Modell mit Radeon X1600 XT ein regelrechter Trum von Grafikkarte. Nicht genug, dass der dreiteilige Kühler gleich zwei Slots für sich veranschlagt, er ragt auch noch eineinhalb Zentimeter über die Anschlussblende hinaus. Der Kühlkörper auf der rückwärtigen Platinenseite ist hingegen fast zweieinhalb Zentimeter hoch und rückt dem Prozessorkühler damit sehr nahe. Ähnlich klobig kommt in diesem Vergleich bloß die deutlich schnellere Gainward Bliss 7600GT SilentFX daher.
In der langen Kiste steckt eine praktische, HDTV-fähige Adapter-Box mit S-Video-Ein- und -Ausgang und YUV-Anschlüssen sowie ein Analog-Adapter für einen der beiden DVI-Anschlüsse. Auf Deutsch gibt es nur eine sehr knapp gehaltene Installationsanleitung, zwei weitere, ausführliche Handbücher leider nur auf Englisch und Französisch, aber immerhin mit reichlich Abbildungen. Mit "Xpand Rally" als einzigem Titel ist das Spielepaket mager und veraltet, weiterhin kommen Cyberlinks PowerDVD 6 und PowerDirector 3 hinzu. Mit dem "V-Tuner2" findet sich auf der Treiber-CD noch ein nützliches Übertaktungs-Tool.
Passive Grafikkarten im Vergleich
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Hilft nach: Sapphire Radeon X1600 XT Ultimate
Der Kühler der Radeon X1600 XT Ultimate wirkt, als sei er einfach aus einem unbehandelten Alu-Block herausgeschnitten worden - mit seinen scharfen Ecken und Kanten fühlt er sich auch genauso an. Auf dem hinteren der beiden silbernen Leichtmetallprofile verbirgt sich ein flacher, als "Backup Fan" betitelter Lüfter mit geringem Durchmesser und sehr kleinen Propellerschaufeln. Normalerweise verdient die Verpackung einer Grafikkarte weniger Aufmerksamkeit als der Inhalt. Doch in diesem Fall ist sie vollkommen transparent und somit derart auffällig, dass sie eigentlich in keinem Regal untergehen dürfte.
Wie die Gainward Bliss 7600GT SilentFX verfügt die Sapphire Radeon X1600 XT über zwölf Pixel-Pipelines und fünf Vertex-Shader sowie dieselbe Speicherausstattung. Mit ihr findet bereits die vierte Ultimate-Grafikkarte ihren Weg zum netzwelt-Prüfstand. Zu Zeiten der Radeon 9800 XT ging diese Bezeichnung noch mit dem Fehlen jeglicher Lüfter einher, doch spätestens seit der Radeon X800 XL nimmt sich Sapphire die Freiheit, auch aktive Kühlungen einzubauen. Bis auf den Lüfter und die fehlende dritte Heatpipe besitzt der Kühler der passiven Radeon X800 GTO Ultimate frappierende Ähnlichkeit zu dem der Radeon X1600 XT Ultimate.
Sie punktet mit dem besten Lieferumfang im Vergleich: Zum einen darf sich der Käufer eines der Spiele "Prince of Persia: Warrior within", "Brothers in Arms: Road to hill 30", "Tony Hawk's Underground 2" oder "Richard Burns Rally" aussuchen, zum anderen gibt es eine Vollversion des neuen PC-Titels "The Da Vinci Code" zum gleichnamigen Buch und Kinofilm. PowerDVD 6 von CyberLink komplettiert die Software-Ausstattung. Außerdem dazu gehören ein Digital-Analog-Adapter für den DVI-Anschluss, ein langes S-Video- und Cinch-Kabel nebst S-Video-Adapter sowie ein Adapter von S-Video auf RGB-Cinch.
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Links zum Artikel
- Leise Radeon X800 GTO im Vergleich: HIS vs. Sapphire
- Passive GeForce 6600 GT im Test: Gigabyte NX66T128VP
- Projekt Rundum-Lautlos-PC: Der erste Test
- Sapphire Radeon X800 XL Ultimate im Test
- Wassergekühlt im Test: Gainward CoolFX Ultra/2600 GS
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