Logitech G3 Laser im Test: Kompakte Gamer-Maus
Gaming auf den Punkt gebracht
Bei schnellen Bewegungen erweist sich das reduzierte Gewicht gegenüber der hauseigenen Konkurrenz als echter Vorteil, der sich je nach spielerischem Können auch als gesteigerte Trefferquote äußern kann. Wir finden, dass sich mit Fingerspitzengefühl am präzisesten zielen lässt. Dabei kommt es allerdings ganz auf die eigenen Vorlieben an und auch die Größe der Greifwerkzeuge spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle.
Als Testunterlage dient uns das Gamer-Mousepad RantoPad P1, das sowohl über eine glatte als auch eine raue Seite verfügt. Beide Oberflächen kommen bei den 3D-Shootern "Half-Life 2" sowie "Quake 3" und 4 zum Einsatz. Was die Logitech G3 hier abliefert, ist nicht weniger als eine spielerische Glanzleistung. Denn sie bringt alle essentiellen Eigenschaften einer Gamer-Maus schörkellos auf den Punkt. Dank ihren 2.000 dpi arbeitet die G3 überaus exakt und zielstrebig und muss sich vor den größeren Konkurrentinnen keineswegs verstecken.
Beim Umstieg von einer gewöhnlichen Maus sollte die Empfindlichkeit jedoch auf ein paar Klicks über dem Minimalwert verringert werden, da Spielen sonst in übertriebene Millimeterarbeit ausartet. Aussetzer sind nicht zu verzeichnen, allerdings muss das nicht zwangsläufig auf jedes Mousepad zutreffen. Da wir nicht jede erdenkliche Kombination abbilden können, geht hier Probieren über Studieren.
Leichte Maus, schwerer Stand
Typisch Logitech: Mit der G3 bekommen Gamer die gewohnt hochwertige Verarbeitung, verpackt in eine kompakte Form. Sie vereint hervorragende Spieleigenschaften mit geringem Gewicht und präziser Steuerbarkeit. Mit den teureren Gamer-Mäusen auf dem Markt kann sie in puncto Ausstattung und Ergonomie allerdings nicht ganz mithalten. Damit hat die G3 einen schweren Stand, zumal die Logitech MX518 fünf Euro günstiger ist und sich Liebhaber neuerer Logitech-Mäuse erst einmal an die ungewohnte Form gewöhnen müssen.
Logitech G3 Laser Mouse im Test
Weitestgehend gilt das auch für die dazwischen liegende Radtaste, die jedoch etwas mehr Widerstand aufbietet, als gegen ungewolltes Drücken notwendig wäre. Dafür punktet das Rädchen mit leiser, sauberer Arbeit und hervorragender Rasterung.
Die beiden wichtigsten Akteure, die linke und rechte Maustaste, agieren so wie man es von einer Gamer-Maus erwarten kann - mit kurzen Wegen, sattem Klicken und präziser Rückmeldung.
Mit dem neuesten Stück Gamer-Hardware G3 bringt Logitech seit Jahren wieder eine Maus mit Fingerspitzengefühl auf den Markt - eine klare Kampfansage an den Klassenkonkurrenten Razer.
Für eine nicht gerade günstige Gamer-Maus zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 60 Euro wirkt die G3 fast schon auffällig unauffällig.
Obwohl die G3 etwa zweieinhalb Zentimeter kürzer ausfällt als die verspielte Werksverwandtschaft in Form der M518, G5 oder G7, liegt sie unerwartet gut in der Hand. Selbst groß geratene Testerpranken können sie entspannt und ermüdungsfrei übers Mousepad scheuchen.
Mit ihren zwei Seitentasten eignet sich die G3 bedeutend besser zum flotten Vor- und Zurückspringen im Internet-Browser als die teureren Schwester-Modelle G5 und G7, die mit bloß einer Daumentaste daherkommen.
Kennern verrät lediglich die schwarz-silberne, hologramm-artige Oberschale, dass es sich hier um einen Nachkommen der beliebten MX518 handelt. Dank der symmetrischen Form der G3 kommen Links- wie Rechtshänder gleichermaßen gut mit ihr klar.
Links zum Thema
- Logitech G15 im Test
- Gleite oder stirb: 27 Gamer-Mousepads im Vergleich
- Vergleichstest Gamer-Mäuse: Logitech, Razer & Saitek
- Logitech G7 Laser Mouse im Test
- Logitech G5 Laser Mouse im Test
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- Mausvergleich: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
