Google Spreadsheets: Eine Tabellenkalkulation fürs Web
Noch kein Teil des großen Ganzen
Google Spreadsheets im Detail
Googles Online-Tabellenkalkulation begann Anfang Juni als limitierter Beta-Test für Nutzer mit Einladung. Mittlerweile lässt die Firma jedoch jeden Google-Account-Besitzer ein paar Spalten füllen. Dabei bietet Spreadsheets, was man von einer Tabellenkalkulation erwartet: Jede Menge Felder und Spalten, mathematische Formeln und ein paar Sortier-Funktionen.
Wichtige Excel-Funktionen fehlen allerdings bisher. So ist es nicht möglich, nur eine bestimmte Auswahl angezeigt zu bekommen. Besonders merkwürdig ist allerdings eine andere Lücke. Nutzer können ihre Tabellen nicht durchsuchen. Eine Google-Plattform ohne Suche? Unglaublich, aber wahr.
Die Stärken von Spreadsheets liegen im gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten. So können andere Gmail-Nutzer eingeladen werden, um ebenfalls an der jeweiligen Tabelle herumzudoktern. Die Nutzer können sich dabei über ein Chat-Fenster direkt miteinander austauschen.
Die Integration in andere Google-Angebote lässt bisher noch auf sich warten. Wer eine Excel-Tabelle an seinen Gmail-Account geschickt bekommt, sollte diese direkt in Spreadsheets öffnen können. Mit Googles Kalender sind solche Dinge schon heute möglich.
Auch eine bessere Einbindung von Writely und Google Talk wären wünschenswert. Wenn Google-Nutzer dann erst einmal in einer VoIP-Telefonkonferenz plaudern können, während sie gemeinsam Tabellen und Texte erstellen - dann könnte dies tatsächlich Microsofts Office ersetzen. Und die Fahrt zum Büro obendrein.
