Der nächste Schritt zum G-Office?
Google Spreadsheets: Eine Tabellenkalkulation fürs Web
Google hat Anfang Juni den Startschuss für den Beta-Test seiner Tabellenkalkulation "Google Spreadsheets" gegeben. Bisher ist die Web-Anwendung noch ein bisschen schwachbrüstig. Doch langfristig könnte Google damit Microsofts Office im Web Konkurrenz machen.
Die Zeiten, in denen Google seinen Nutzern nur eine simple Suchmaschine bot, sind schon lange vorbei. Die Firma hat in den letzten Jahren eine Fülle von Plattformen eröffnet, die uns das tägliche Arbeiten im Web erleichtern sollen. Dabei versuchte Google stets, die Funktionen klassischer Software-Programme mit den Möglichkeiten der Online-Welt zu verbinden.
Google Mail ermöglicht das blitzschnelle Durchsuchen von Tausenden von E-Mail-Nachrichten und lässt damit PC-basierte Lösungen wie Outlook alt aussehen. Die von Google aufgekaufte Web-Textverarbeitung Writely bietet die Möglichkeit, Dokumente von jedem PC aus mit mehreren Nutzern gleichzeitig zu bearbeiten. Google Calendar wiederum glänzt mit Online-Publikationsmöglichkeiten.
Schritt für Schritt zum Online-Office
E-Mail, Textverarbeitung, Kalender - die drei Plattformen zeigten schon deutlich, wo die Reise hingeht. Spätestens nach der Veröffentlichung des Spreadsheet-Angebots Anfang Juni ist klar: Google will Microsofts Office mit kostenlosen Tools Konkurrenz machen, die zusammengenommen so etwas wie ein G-Office bilden sollen.
Die Idee eines Web-basierten Office-Pakets ist nicht ganz neu. Im Zuge der Web 2.0-Welle versuchen sich zahlreiche Anbieter daran, Word, Excel & Co. mit Ajax-Magie Konkurrenz zu machen. Auch im Bereich der Tabellenkalkulationen gibt es bereits zahlreiche Konkurrenten. Googles Stärke dürfte jedoch in der Möglichkeit liegen, aus populären Angeboten ein rundes Gesamtpaket zu schnüren.

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