Termine, Termine, Termine - Kalender-Freeware im Vergleich
Kiko bietet einen AJAX-Mülleimer (Klick vergrößert)
Kiko spielt dafür die Stärken der AJAX-Technologie konsequent aus: Wenn Sie einen Termin im Kalender anklicken, erscheint oben rechts ein Papierkorb. Ziehen Sie die Datei dann darauf, wird sie gelöscht und das Mülleimer-Symbol verschwindet wieder - umständliches Suchen des Löschen-Buttons entfällt so. Darüber hinaus können Sie oben rechts Help an oder aus schalten. Bis Sie alle Funktionen verstanden haben, sollten Sie diese praktische Hilfsfunktion verwenden - sind Sie nach einigen Tragen fit genug, verschwindet die Hilfe mit einem Klick.
Wie bereits erwähnt, spielt GCal seine wahren Stärken nur in Kombination mit anderen Programmen des Google-Imperiums aus: Verwaltung von Kontakten und automatische Einträge in den Kalender gibt es nur über einen Googlemail-Account, auch die integrierte Google-Suche macht dann Sinn. Zusätzlich können Sie sich mit Google Desktop Ihren persönlichen Kalender als Widget auf den Desktop holen - ein enormer Vorteil gegenüber Kiko, da Sie so nicht andauernd in den Browser zurückkehren müssen, um Termine nachzusehen.
Fazit: Persönlichen Favoriten wählen - und dabei bleiben
In diesem Vergleich einen eindeutigen Sieger zu bestimmen, ist nicht möglich - zu unterschiedlich sind die Anforderungen, die diese drei Terminplaner erfüllen können. Dennoch gibt es Tendenzen: Wenn Sie ausschließlich an Ihrem Heim-PC den Kalender führen und nicht die Mobilität als Hauptaspekt sehen, führt kein Weg am portablen EssentialPIM vorbei. In Sachen Funktionsumfang, Geschwindigkeit und Kompatibilität lässt er die beiden webbasierten Planer hinter sich.
Sind Sie aber größtenteils an mehreren Rechnern unterwegs, ist der ePIM nicht immer die beste Wahl. Hier überzeugt die hohe Flexibilität von Kiko und GCal. Welchen der beiden Sie wählen, ist dabei eine Frage des persönlichen Geschmacks. Der Google Calendar bietet in Kombination mit Googlemail und Co. eine mächtige Informationsplattform, die in ihrer Summe dem Kiko überlegen ist. Betrachtet man allerdings die Terminplaner für sich, bietet Kiko mit Kontakt-Manager und vor allem farblich markierten Labels einige Funktionen, die dem GCal noch fehlen. Doch egal ob ePIM, Google Calendar oder Kiko - bleiben Sie bei einem dieser kostenlosen Terminplaner, denn Import und Export sind bis auf Ausnahmen noch mangelhaft.
Links zum Thema
- Noch mehr Web-Angebote: Google startet einen Online-Kalender
- Google Calendar
- Kiko
- Download: Essential PIM

