Preiswertes Mini-Notebook mit Intel Core Duo
Dell XPS M1210 im Test: Schnelles schickes Subnotebook
Benjamin Schnitzler
Unterhaltung aus dem Häuschen
Direkt neben dem Einschaltknopf befindet sich ein zweiter kreisrunder Knopf mit einem stilisierten Häuschen - wohl auf den Begriff des Home Entertainments bezogen. Dieser startet die MediaDirect-Software, die das Abspielen von Musik ohne Windows ermöglicht. Zur Steuerung dienen die eben genannten Bedienelemente vor dem Touchpad, sieben an der Zahl. Blaue Beleuchtung sorgt selbst im Dunkeln für gute Lesbarkeit. MediaDirect kann sowohl Videos von Festplatte und Silberscheibe abspielen als auch Musik und Bilder wiedergeben.
Doch leider mangelt es den Lautsprechern an Lautstärke und Klangqualität. Bewegte Bilder werden zwar schön, aber etwas dunkel präsentiert. Sonst gibt das Display für einen tragbaren PC dieser Größenordnung eine gute Figur ab. Besonders zu gefallen wissen die hohe Helligkeit und Schärfe. Die Farben werden zwar strahlend, aber alles andere als kräftig dargestellt. Abstriche müssen hinsichtlich der Blickwinkelabhängigkeit gemacht werden, jedoch deutlich weniger als bei den meisten anderen Subnotebooks.
Besonders die seitlich möglichen Blickwinkel fallen relativ breit aus. Leider neigt der Bildschirm zu starken Spiegelungen, was heutzutage gewiss keine Seltenheit mehr darstellt. Außerdem ist die Ausleuchtung am unteren Rand sichtbar schlechter, bei sehr hellen Bildern sind dunklere Ecken und Wölkchen-Effekte zu erkennen. Schwarz und Weiß gehen mit einem gewissen Grauschleier einher, aber noch in Ordnung. Wie gut Ersteres dargestellt wird, hängt jedoch stark vom jeweiligen Sichtwinkel ab.
Dell XPS M1210 im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Mindestens ebenso gewöhnungsbedürftig wie die verchromten Innereien ist die leicht glitzernde Lackierung der Tastatur. Sie arbeitet zwar recht leise, aber dennoch relativ laut für ein Notebook-Keyboard, zudem neigen die größeren Tasten zu Klappergeräuschen. Dass sich die Tasten beim Tippen leicht schwammig anfühlen, ist in erster Linie den langen Anschlagswegen zu verdanken, außerdem sitzen sie nicht völlig fest in ihren Halterungen. Dafür stimmen die Druckpunkte und trotz des etwas hohen Widerstands lässt es sich entspannt schreiben.
Mehr präzise als schnell ist das Touchpad zu handhaben. Zwar hat der Finger kaum eine Chance auf der griffigen Oberfläche wegzurutschen, doch dafür bleibt er beim Navigieren auch manchmal hängen. Daneben gefallen die beiden Tasten gefallen mit ihrer angenehm geringen Geräuschentwicklung, könnten jedoch bessere Rückmeldung geben. Denn hier vermissen wir das für eine Maus charakteristische Klick-Gefühl, sprich das kurze, prägnante Einrasten.
Druckversion | Links zum Thema | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 | 5 weiter »
-
Dell Inspiron 1501 im Test: Preiswertes AMD-Notebook
Flottes Arbeitstier mit Dual-Core-Power -
Einkaufsberater Notebooks
Desktop-Replacements, Mittelklasse-Laptops und Subnotebooks im Überblick -
Volks-Notebook: Dell Inspiron 1520 im Test
Bunte Mittelklasse ab 779 Euro
Mehr über: Hardware, Testbericht, Notebook, Dell
Links zum Thema
Dell XPS M1210 im Test: Schnelles schickes Subnotebook von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben








