Antiken Helden über die Schulter geschaut
Test: Rise & Fall - Civilizations at War
In diesem antiken Kriegsspiel fühlt man sich wirklich wie ein Held. Möglich machts der Heldenmodus, im Strategiebereich eine kleine Revolution.

Inhaltsverzeichnis
- 1Ein Feldherr geht baden
- 2(Finger-)Knocharbeit an Deck
- 3Unser Held ist der Heldenmodus
Um einen Eindruck von Midways Strategiespiel geben zu können, führt kein Weg an einer szenischen Beschreibung vorbei. Alexander der Große, in dessen Haut man steckt, macht an Bord eines Kriegsschiffes Jagd auf Perser. So weit nichts Ungewöhnliches. Doch während der Spieler die Pfeile per Mausklick selbst verschießt, schaut er dem Heißsporn über die Schulter, ganz im Stile eines Action-Adventures. 100 Perser soll Alexander eigenhändig töten, so das Ziel dieser Mission.
Ein Feldherr geht baden
Gut 60 Feinde metzelt der blonde Blutvergießer nach dem Entern eines Schiffes nieder, nur diesmal mit dem Schwert. Auch das schwingt der Spieler per Mausklick, während die WASD-Steuerung zur Bewegung des Charakters dient und die Leertaste den Schild aktiviert. Minuten später wird Alexanders Schiff gerammt und versenkt. Im Hagelsturm feindlicher Pfeile schwimmt er - weiterhin im Fokus der Schulterkamera - ans rettende Ufer. Dort setzt sich der Kampf fort, unter anderem gegen mächtige Kriegselefanten.
Nach zähem Ringen wird der Makedonier überwältigt und gefangengenommen. Im darauffolgenden Level muss er in einer Arena gegen Wellen von Feinden bestehen. Auch hier ist der Spieler mittendrin und voll dabei, dem so genannten Heldenmodus sei Dank. Zur Erinnerung: "Rise & Fall" ist ein Echtzeitstrategiespiel. Die geschilderten Actioneinlagen, die es den Charakteren ermöglichen, aktiv zu kämpfen, zu schwimmen oder Leitern zu erklimmen, sind eine Dreingabe - eine sehr lohnende, wie betont sei.
