Tutorial: PC übertakten, aber richtig

Schritt 1: Mathe für Overclocker - Grenzen ausloten

Es sind zwar auch Module mit einer CAS Latency von 1,5 erhältlich, doch diese wird nur von den wenigsten Hauptplatinen unterstützt. Darüber hinaus bekommen manche Mainboards Probleme mit vier voll besetzten Speicherbänken: Entweder wird dann die Taktfrequenz oder die Command Rate heruntergesetzt, oder sogar beides gleichzeitig. In jedem Fall bedeutet das einen erheblichen Leistungsverlust.

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Zunächst geht es dem Mainboard an die Transistoren, hier ein Asus A8N-SLI Premium mit Nvidias nForce4 SLI. Um herauszufinden, welchen Takt es überhaupt verkraften kann, müssen im BIOS erst einmal die Teiler des HyperTransports (HT) und Arbeitsspeichers reduziert werden. Ersterer wird entweder in Frequenzen von 200, 400, 600, 800 oder 1.000 Megahertz (MHz) angegeben, oder als Multiplikator von 1x, 2x, 3x, 4x oder 5x. Für den Anfang stellen wir die HT-Frequenz auf 600 Megahertz beziehungsweise 3x und halbieren die RAM-Frequenz auf 100 Megahertz.

Andernfalls werden durch den höheren Front Side Bus (FSB) später auch HyperTransport und Arbeitsspeicher übertaktet, die darauf sehr empfindlich reagieren könnten. Besonders wichtig ist an dieser Stelle noch, die Frequenz der PCI-, AGP- oder PCI-Express-Schnittstellen auf feste Werte einzustellen, sprich 33, 66 oder 100 Megahertz. Auch den Multiplikator des Prozessor stellen wir auf einen ausreichend niedrigen Wert von x6,5 statt x11, schließlich ergibt sich der letztendliche CPU-Takt aus der Multiplikation von FSB und Multiplikator.

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Um den letztendlichen HyperTransport-Takt zu ermitteln, muss der Front Side Bus einfach nur mit dem HT-Teiler multipliziert werden. Beispiel: 250 MHz x 4 = 1.000 MHz. Beim Arbeitsspeicher wird der eingestellte Megahertz-Wert durch den Referenztakt dividiert und das Ergebnis wiederum mit dem FSB malgenommen. Anschließend wird das Resultat automatisch aufgerundet. Beispiel: 166MHz / 200 MHz x 241 MHz ~ 200 MHz. Mit diesen Einstellungen erreicht der HyperTransport erst bei einem FSB-Takt von 250 statt 200 Megahertz seine maximale Frequenz von einem Gigahertz, während der Arbeitsspeicher bei einem FSB-Takt von 241 Megahertz wieder auf vollen 200 Megahertz läuft.

Nun wird der FSB-Takt solange erhöht, bis der Rechner instabil wird oder nicht mehr hochfährt. In diesem Fall stellt man ihn einfach auf den letzten, stabilen Wert zurück. Wenn das Mainboard die BIOS-Einstellungen nicht automatisch zurücksetzt, muss entweder der entsprechende Jumper gesetzt oder aber die Knopfzellen-Batterie auf der Platine kurz entnommen und nach dem Aus- und Einschalten wieder eingesetzt werden. Ohne langwieriges Feintuning macht das Mainboard erst bei 330 Megahertz schlapp, dieser Maximalwert wird auch als Referenztakt bezeichnet.

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Zitat: ... 7.00GHz ... Mich würde ja interessieren, wofür derartig viel Leistung genutzt wird. Arbeitet der bekannte als CAD-Zeichner oder in der Video-Bearbeitung?

Allso ich bin mit meinen 6mal 4.40GHz zufriden was hald das problem ist ist die Wärme ich bin nur Passiv ich wiell aber auf wasser umstehlen bin erst 14 aber der der mir das einbaut den seine Kiste ist auf kanppe...

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Klar geht das! Was für ein System hast du? Kannst du deinen FSB (Frontsidebus) im Bios eingeben? Wenn nicht funzt es nicht! FSB * CPU Multiplikator = Prozessorgeschwindigkeit! In Meinem Fall War es: 3400 Mhz : 9...

kann ich mein 1,1ghz auf 2 ghz auftakten

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