Netscape: Auferstanden aus Ruinen

Nachtigall, ick hör Digg trapsen

Populäre Stories schaffen es auf die Titelseite<

Was dies konkret bedeutet, lässt sich ab sofort unter Beta.Netscape.com überprüfen. Dort wird Netscapes neues Modell getestet, bevor es im Juli auf die Startseite der Domain gehievt wird. Die Grundidee: Netscapes registrierte Nutzer sorgen selbst für die dort veröffentlichten Stories. Einträge bestehen aus einem Link zu einer anderen Webseite und einem bis zu 350 Zeichen langen Kommentar.

Sobald eine Story veröffentlicht ist, wird sie von anderen Nutzern bewertet. Einträge, die besonders viele Stimmen bekommen, schaffen es auf die Netscape-Titelseite. Jede Story lässt sich zudem direkt kommentieren, und die einzelnen Kommentare lassen sich wiederum bewerten. Besonders blöde Einwürfe werden damit ganz einfach ausgefiltert. Netscape.com besitzt zahlreiche verschiedene Rubriken wie etwa Technologie, Sex und Haustiere.

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Die Abstimmungsfunktion und auch der Seiten-Aufbau erinnern deutlich an die Technologie-Webseite Digg.com. Digg ermöglicht ebenfalls das Filtern von Stories und Kommentaren über Zustimmung und Ablehnung per Mausklick. Eine der ersten Stories mit hoher Zustimmung auf Netscape.com war deshalb passenderweise mit "AOL kopiert Digg" betitelt.

Doch es gibt auch Unterschiede zwischen Netscape.com und Digg. Während die Technologie-Seite komplett auf die Stories ihrer Nutzer vertraut, will Netscape.com auch eigene Inhalte produzieren. So sollen populäre Geschichten nachrecherchiert und um neue Aspekte erweitert werden. Calacanis dazu: "Ich sehe eine Chance darin, die Top-Ten-Stories um eine journalistische Ebene zu erweitern."

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