Musik in bis zu 32 Räumen hören, verteilen, steuern.
Rock im Garten, Samba im Flur: Multi-Room-Systeme von Sonos im Test
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Die ausgewählten Beschallungs-Zonen erscheinen als kleines Symbol im oberen Rand. Dort erfährt der Nutzer auch den aktuellen Ladestand des Akkus sowie die Signalqualität des Netzwerkes. Die Empfangsqualität ist natürlich abhängig von verschiedenen Faktoren. In unserem Redaktionsgebäude hatten wir selbst über mehrere Stockwerke hinweg keinerlei Störungen. Bricht die Verbindung völlig ab, dauert es nur ein paar Sekunden, bis das System wieder einsatzbereit ist.
Das Bildschirm-Menü reagiert teilweise träge auf Eingaben und auch das Drehrad ist nicht ganz so fix wie das Apple-Vorbild. Dafür wird Musik nahezu ohne Verzögerung sofort wiedergegeben. Der Bewegungs-Sensor sorgt für ein sofortiges Aufwachen der Einheit aus dem Ruhe-Zustand. Allerdings reagiert dieser so extrem feinfühlig, dass sich die Beleuchtung auch schon einmal bei vorbeifahrenden Autos aktiviert. Zum Glück lässt sich dieser Sensor im Menü auch komplett lahmlegen.
Der Klang: Genug Reserven
Sowohl der aktiv verstärkte ZP100 als auch das günstigere, passive System ZP80 laufen mit einem sehr ausgewogenen Klang auf. Die Klang-Qualität des ZP100 hat in jedem Fall genug Reserven, um ein Heimkino-System vollständig zu ersetzen. Vor allem, wenn man von der Möglichkeit Gebrauch macht, einen Subwoofer anzuschließen. Er ist in etwa vergleichbar mit dem ebenfalls von uns getesteten Netzwerk-Player Roku Soundbridge. Im Gegensatz zu dieser kann das Sonos-System aber mit einer kräftigeren Bass-Wiedergabe punkten.
Im Vergleich zum günstigeren ZP80 bietet die hier gezeigte Rückseite des ZP100 mehr Anschlussmöglichkeiten.Doch auch der kleinere ZP80 überzeugt durch einen sauberen Sound, vorausgesetzt, es kommt ein hochwertiges Boxen-Paar zum Einsatz. Mit den SP100 getauften Lautsprechern hat Sonos auch ein eigenes Paar im Programm - Kostenpunkt 200 Euro.
Fazit: Teuer, aber preiswert
Sowohl das ZP100 als auch das günstigere ZP80 sind für audiophile Menschen die lieber Musik hören, statt Netzwerkverbindungen zu überprüfen, die erste Wahl. Verarbeitung, Handhabung, Qualität - hier stimmt alles. Klar, dass sich Sonos den betriebenen Aufwand fürstlich vergüten lässt. Betrachten Sie daher das Set als eine Art Investition in die Zukunft.
Denn Erstens sind solche Multi-Room-Systeme meist noch wesentlich teurer. Und zweitens lässt sich keines von ihnen mit so wenig Aufwand erweitern. Stecker rein und zwei Tasten gedrückt, und ein weiterer Raum wird mit Musik gefüllt. Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert.
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