Rock im Garten, Samba im Flur: Multi-Room-Systeme von Sonos im Test

Format-Frage: Keine DRM-Unterstützung

Der eigentliche Clou aber ist, unterschiedliche Musik in mehreren Räumen wiederzugeben, Heavy Metal in der Küche und Jazz im Flur. Ein Druck auf die Taste "Zones" listet sämtliche verfügbaren ZonePlayer auf. Nun kann der Nutzer einzelne Zonen miteinander verknüpfen, getrennt ansteuern oder feinregeln. Für jeden Player lassen sich beispielsweise Bass-, Balance- oder Lautstärke-Level individuell erstellen.

Sämtliche bekannte Optionen wie einzelne Titel oder Alben wiederholen, in zufälliger Reihenfolge abspielen oder das Abspielen von Wiedergabelisten stehen zur Verfügung. Dabei werden bei vorhandenen ID3-Tags nicht nur Song-Infos auf dem gut ablesbaren Display angezeigt, sondern auch ein großformatiges Cover-Bild. Auch eine Playlist "On-The-Go", also aus dem laufenden Betrieb heraus, ist direkt von der Fernbedienung aus möglich. Über 90 bereits voreingstellte Internet-Radiosender stehen ebenfalls auf Abruf bereit.

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Ansichten im Menü der Fernbedienung

Im Display der Fernbedienung werden übersichtlich Informationen angezeigt. Falls vorhanden, erscheint dort auch das Album-Cover. Auf dem Bild links oben sind die Zonen erkennbar. Drei Zimmer wurden zu einer Zone zusammengefasst, in der der gleiche Song läuft. In einem weiteren Zimmer hingegen läuft Webradio.

Eine weiteres Highlight ist der Line-In-Eingang. Einfach einen tragbaren MP3-Player oder CD-Spieler über ein Chinch-Kabel an einen ZonePlayer klemmen, und schon kann die darauf gespeicherte Musik in das ganze Haus gestreamt werden.

Sonos hält die Player dank Firmware-Update ständig auf dem Laufenden. Um in den Genuss eines solchen zu gelangen, verlangt der Hersteller nach einer Produkt-Registrierung. Derzeit werden die Musik-Formate MP3, WMA, AAC (MPEG4), Ogg Vorbis, Audible AA (Format 4), Flac, WAV und AIFF unterstützt. Mit kopiergeschützten DRM-Inhalten kann das System nicht umgehen, was vor allem den zahlreichen Nutzern von Online-Musikläden bitter aufstoßen dürfte. Beide Systeme sind reine Musikmacher. Mit Filmdaten kommen sie daher nicht klar.

Bedienung in der Praxis: Kinderleicht und logisch

Die Steuerung mit der Fernbedienung ist kinderleicht. Ein konsequent logisch strukturiertes Menü macht ein Blick in die Dokumentation fast überflüssig. Mit Hilfe einer Extra-Taste gelangt man aus jedem Bildschirm eine Ansicht zurück. In die Tiefe führen die drei kontextabhängigen Drücker unterhalb des Displays.

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