Rock im Garten, Samba im Flur: Multi-Room-Systeme von Sonos im Test
Das Setup: Einfach wie nie
Vor gar nicht allzu langer Zeit waren Netzwerk-Komponenten, ganz gleich welcher Art, entweder einfach zu installieren und ein Sicherheitsrisiko oder der der Nutzer musste sich nach dem Kauf durch meterdicke Betriebsanleitungen wälzen, Support-Nummern wählen und Spezialisten bemühen.
Hier hat Sonos wirklich vorbildliche Arbeit geleistet, denn selten machte ein Multi-Room-System weniger Arbeit als das Einrichten des ZP100 oder des ZP80. Für beide Systeme gilt: Der erste ZonePlayer muss über das mitgelieferte Ethernet-Kabel mit dem Rechner verbunden werden, lässt sich also nicht direkt über WLAN einbinden. Bei bestehenden Hausverkabelungen reicht es auch, den ersten ZonePlayer an einer freien Ethernet-Dose anzuklemmen.
Bis zu 32 weitere ZonePlayer lassen sich nun kabellos hinzufügen, was auch für die größten Paläste eine ausreichend bemessene Zahl sein dürfte. Im Falle des ZP80 werden Aktivboxen angeschlossen oder der ZonePlayer wird mit der Hifi-Anlage verbunden. Das hardwareseitige Setup ist damit bereits abgeschlossen.
Ein Konfigurations-Programm übernimmt nun am Rechner das Ruder und führt übersichtlich durch die nächsten Schritte. Nach Angaben zu Speicherort und Ähnlichem ist auch diese Arbeit nach etwa zehn Minuten abgeschlossen. Jeder weitere ZonePlayer lässt sich nun drahtlos in das AES-verschlüsselte Peer-to-Peer Mesh-Netzwerk einbinden. Hierfür reicht ein gleichzeitiger Druck auf zwei Tasten am ZonePlayer aus. Selbst Menschen mit zwei linken Händen für Technik sollten mit der Installation des Sonos-Netzwerkes nicht überfordert sein. Übrigens - auch ohne die gut funktionierende Hersteller-Software ist ein Betrieb möglich.
Die Features: Sonos lässt die Muskeln spielen
Die Konfiguration ist wirklich simpel. Umso beeindruckender ist es, wenn das System zum ersten Mal die Muskeln spielen lassen kann. Von der Fernbedienung aus hat man die gesamte, auf dem Rechner abgespeicherte Musik-Bibliothek fein säuberlich geordnet im Blick. Je nachdem wie viele ZonePlayer eingebunden sind, lässt sich die Musik auf verschiedene Räume verteilen. Dazu wird der Track mit allen Stationen perfekt synchronisiert, Echo-Effekte treten nicht auf.

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