Wer ist der günstigste Provider?

DSL 16.000 und Telefon mit Flatrates: All-Inclusive-Pakete im Vergleich

DSL 16.000 und Telefon mit Flatrates: All-Inclusive-Pakete im Vergleich DSL-Komplettpakete ermöglichen einen einfachen Einstieg in die Welt der Bits und Bytes. Schließlich bieten sie Internet und Telefonie aus der Hand eines Anbieters. Netzwelt hat zehn DSL 16.000-Angebote miteinander verglichen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Günstige Tarife, hohe Laufzeiten
  2. 2Provider starten Service-Offensive
  3. 3Servicetechniker hilft bei Störfällen
  4. 4UMTS als Ausfalllösung
  5. 5Mit Aktionsangeboten auf Kundenfang
  6. 6Fazit: DSL-Wechsel schont den Geldbeutel

Seit der diesjährigen CeBIT hat sich einiges in der DSL-Welt verändert. So kündigte die Telekom auf der Computermesse an, das VDSL-Netz für andere Anbieter zu öffnen. Mittlerweile haben Konkurrenten wie 1&1 und Vodafone Konditionen zur Vermarktung des schnellen Internets mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde ausgehandelt. Erste Preise präsentieren Anbieter wie Vodafone und 1&1 im Herbst dieses Jahres.

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Die hier verglichenen Anschlüsse mit DSL bis zu 16.000 Megabit pro Sekunde gehören deshalb aber lange noch nicht zum alten Eisen. Schließlich bieten die Leitungen für Vielsurfer mit Heißhunger auf Multimedia ausreichend Geschwindigkeit. Selbst für den Empfang von IPTV steht genügend Bandbreite zur Verfügung.

Günstige Tarife, hohe Laufzeiten

Mit neuen Wettbewerbern auf dem VDSL-Markt dürften zudem auch die Preise für DSL 16.000er-Anschlüsse in den Keller gehen. Unser Vergleich von zehn Tarifen der größten DSL-Anbieter in Deutschland zeigt, dass Verbraucher für den günstigsten DSL 16.000-Anschluss inklusive Telefonflatrate knapp 25 Euro monatlich bezahlen. Für das teuerste Angebot werden rund 45 Euro im Monat fällig. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Lediglich die Anbieter Hansenet und Congstar bieten einen DSL-Anschluss auch ohne feste Laufzeit an.

Sämtliche Angebote enthalten eine Internet- und Telefonflatrate, wobei ein großer Teil der Telefonanschlüsse auf Voice Over IP (VoiP) basiert. Eine Ausnahme macht Versatel: Der Anbieter lockt mit ISDN-Anschlüssen, was für Kunden mit alter ISDN-Hardware sehr wichtig sein kann. Zudem fällt bei einer DSL-Störung nicht gleich das heimische Telefonnetz aus, wie im Falle von VoIP. Von diesem Vorteil profitieren auch Kunden mit analogen Anschlüssen. Solche Leitungen vermarktet auf jeden Fall die Telekom, bei anderen Anbietern lohnt sich eine Nachfrage.

Provider starten Service-Offensive

Viele Provider bieten ihre DSL-Anschlüsse zu regional unterschiedlichen Preisen an. Zusätzliche Kosten werden meist in schlecht ausgebauten Gebieten fällig und betragen im Schnitt rund fünf Euro. Netzwelt hat den Aufpreis als "Regio-Zuschlag" in der Übersichts-Tabelle zu Flatrates für Telefon und DSL 16.000 aufgelistet.

Beim DSL-Wechsel orientieren sich viele Verbraucher am Preis für die Komplettangebote. Relevant ist allerdings auch der Service der jeweiligen Anbieter, schließlich sind Probleme beim DSL-Wechsel keine Seltenheit. 1&1 etwa hat zur diesjährigen CeBIT eine Service-Offensive gestartet: So garantiert der Provider beispielsweise eine Anschlussschaltung innerhalb von zwei Wochen nach Auftragsbestätigung. Hält 1&1 die Frist nicht ein, erhält der Kunde auf Wunsch eine monatliche Grundgebühr gutgeschrieben.

Bei Alice heißt die Qualitätsgarantie "Service-Versprechen". Zum Maßnahmenpaket gehört etwa ein "reibungsloser Wechsel" zum Anbieter: Demnach erhalten Kunden innerhalb von drei Wochen nach Buchungsbestätigung ihren Telefon- und Internetanschluss. Wird die Frist nicht eingehalten, spendiert Hansenet eine Monatsgebühr. Jedoch gilt das Service-Versprechen nur auf Nachfrage: Mit einem Anruf von Hansenet bei Störungsfällen können Kunden nicht rechnen.

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