Mit der Kompaktdigi auf Fotopirsch

Fototipp: Kleines ganz groß - Makrofotografie

Ein kleine Blume symbolisiert bei den meisten Digitalkameras den Makromodus. Ist dieser gewählt, lassen sich einmalige Nahaufnahmen von vielerlei Motiven machen. Über die richtigen Einstellungen und den erfolgreichen Umgang mit dem Makromodus lesen Sie hier.

Fototipp: Kleines ganz groß - Makrofotografie
Ein Stativ stützt die Kamera und vermeidet verwackelte Bilder. Sinnvoll ist beim Stativbetrieb zudem die Verwendung eines Fernauslösers oder des Selbstauslöser der Kamera. Gerade bei der Makrofotografie entscheiden oft halbe Millimeter, die die Kamera während der Aufnahme bewegt wird, über ein scharfes oder verwackeltes Bild.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausrüstung
  2. 2Kameraeinstellungen
  3. 3Motive
  4. 4Und sonst noch?

Mit einem Vergrößerungsglas die Umgebung erkunden, das macht fast jeder während seiner Kindheit. Viel gibt es zu sehen in der Welt der Kleinigkeiten, denn das meiste ist mit bloßem Auge kaum erkennbar. Die Makrofotografie weckt kindliche Neugier und lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die Natur. Einblicke zum Beispiel in die geheimnisvolle Welt der Insekten sind auch mit der ganz einfachen Digitalkamera zu realisieren - netzwelt zeigt, wie es geht. Alle Fotos in diesem Fototipp wurden mit der kompakten Digitalkamera FZ-5 von Panasonic gemacht.

Ausrüstung

Benötigt wird eine Digitalkamera mit einer Einstellung für Nahaufnahmen. Dazu muss das Moduswählrad der Kamera auf Makrobetrieb (Blumensymbol) gestellt werden oder im Einstellungsmenü des Geräts die entsprechende Option aktiviert werden. Im Automatikmodus ist die Naheinstellgrenze, die Minimalentfernung zum Objekt, die noch scharf eingestellt werden kann, recht groß. Für Nahaufnahmen eignet sich diese Einstellung daher nicht, denn die Kamera muss für eine möglichst große Abbildung des Motivs so nah wie möglich an das Objekt heran. Die Naheinstellgrenze einer Digitalkamera ist in den Spezifikationen des Geräts nachzulesen.

Fototipp: Kleines ganz groß - Makrofotografie
Der Makromodus der Digitalkamera ermöglicht das Scharfstellen für geringe Objektentfernungen - ideal für Nahaufnahmen.

Aktuelle Modelle bieten eine Einstellgrenze zwischen fünf und null Zentimetern. Damit lässt sich schon sehr gut arbeiten. Für die ersten Schritte wird neben der Kamera nichts weiter benötigt. Jedoch sollten die Vorteile eines Stativs nicht unterschätzt werden. Genau wie beim Fotografieren in der Nacht hilft das Stativ auch in der Makrofotografie Verwacklungen zu vermeiden. Günstige Stative gibt es schon ab 15 Euro. Die Anschaffung lohnt auf alle Fälle, Ihre Makrofotos werden um ein Vielfaches schärfer.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

ja da habt ihr recht. Viele unterschätzen einfach die Wirkung eines Stativs. Auch wenn es manchmal umständlich ist, die besseren Bilder bestätigen jedesmal meine Mühen ;) Gruß eos

Unverzichtbares Zubehörteil für anspruchsvolle Bilder. Sowas sollte jeder haben, der sich für Fotografie interessiert. Selbst wenn es nur in Taschenstativ für einen Zehner ist.

Das gleiche Stativ habe ich auch... :p

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