Windows Vista im Visier: Ein Selbstversuch
Apple-Abgucke
Die machten die Verwirrung komplett. Denn sie erschienen ebenfalls in dem linken "Ordnerbaum". Virtuelle Ordner sind in Wirklichkeit XML-Dateien, die mit dem Explorer geöffnet werden. Die angezeigten Dateien liegen verstreut auf der Platte und haben je einen Eintrag in der XML-Datei. Der Explorer sucht die dort gelisteten Dateien zusammen und zeigt sie zusammen in einem Fenster an. So entsteht der Eindruck, die Dateien lägen alle im gleichen Ordner.
Schließlich fand ich den richtigen "realen" Ordner und störte mich an dem neuen Erscheinungsbild, das der Explorer jetzt annahm. In sieben Spalten, die alle viel zu schmal waren, wurden für jede MP3-Datei die Einträge aus dem ID3-Tag ausgegeben. Also Infos wie Jahr, Album und Genre - die Dateigrößen fehlten.
Der Explorer sah aus wie i-Tunes, nur in schlecht. Statt beispielsweise die Songtitel aus den ID3-Tags zu lesen, zeigt der Explorer in der Spalte "Name" den Dateinamen an, der meist Titel und Künstler enthält und darum nicht in die Spalte passt. Die neue Spalte "Rating" verriet endgültig: Hier wurde abgeguckt.
Genau wie bei der Apple-Software erscheinen dort fünf blasse Sterne, die für eine Bewertung des Songs benutzt werden können. Je besser ein Lied, desto mehr leuchtende Sterne kann der Nutzer vergeben.
Das geschieht über die neue Leiste am unteren Fensterrand, die mir allerdings positiv auffiel. Sie zeigt ebenfalls alle ID3-Tag-Daten der im Fenster markierten Datei an. Per Klick auf eine Zeile in der unteren Leiste, kann eine Angabe aber sofort geändert werden. Das fand ich bequem.
Sortierung nach Beliebtheit
Die Sterne konnte ich dort auch vergeben, im Ordner "Favorite Music" erschien der bearbeitete Song dadurch aber nicht. Immerhin konnte per Klick auf die Spaltenüberschrift jetzt nach beliebter Musik sortiert werden. Deshalb wollte ich fleißig Sterne verteilen, scheiterte aber an einer ständig wiederkehrenden Fehlermeldung. Ich entschuldigte das: "Naja, ist halt eine Beta-Version".
Zum Glück fand ich danach einen kleinen Schieberegler, hinter einem Symbol versteckt. Damit ließen sich in fünf Stufen alle Darstellungsformen einstellen. Die Songs ließen sich so als einzelne Symbole darstellen.
Natürlich folgte sofort der Test: Die Musik ließ sich Problemlos abspielen. Auch auf einem anderen Computer liefen die Songs später einwandfrei. Ein Kopierschutz war also offenbar nicht eingebaut. Dann ergriff Kollege Leinhos wieder die Maus. Nächstes Ziel: Systemsteuerung. Die war schnell gefunden, hatte ein Symbol im Startmenü.
Vieles ist gleich geblieben
"Sieht genauso aus wie vorher. Da bin ich aber auch ganz froh drüber," kommentierte mein Kollege während er in den Hardware-Manager wechselte. Auch der hat sich nicht verändert. Ein kurzes Überfliegen der Symbole in der Systemsteuerung verriet dann aber, dass einige Symbole hinzu gekommen sind.



Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 17 Beiträge
finden sich bei vista denn auch funktionen, die nicht von os x abgekupfert sind? irgendwas innovatives? für mich wird M$ immer mehr zur lachnummer.. peinlich peinlich.
wäääks vista ich bleib bei linux
Dann doch lieber Linux! Windoof hat so viele Fehler ich werd demnächst wechseln. Linux müsste viel mehr unterstützt werden!
wä Linux iiiiiiiiiii da lade ich lieber was bei e-mule runder!
Also ich finde den Bericht nicht besonders gut! Hab aber auch keine lust das weiter zu erläutern... Und vorstellen kann ich mir das auch kaum richtig gut arbeiten zu können mit 500 mb im...