Windows Vista im Visier: Ein Selbstversuch
Verwirrender Explorer
Der von anderen Magazinen so hochgelobte neue Explorer erwies sich in unserem Test als unbrauchbar - jedenfalls in seinem voreingestellten Erscheinungsbild. In dem linken Fensterteil, in dem beim alten Explorer der Ordnerbaum zu sehen war, gibt es zahlreiche Symbole und Ordner, deren Zweck ungeklärt ist.
Neben den gewohnten "Eigenen Dateien" und der "Netzwerkumgebung" erscheinen dort Einträge, wie "Types", "Public" oder "Keywords", mit denen keiner der Redakteure etwas anfangen konnte. Die wichtigsten Symbole, mit denen man auf die Laufwerke und Festplatten zugreifen kann, fehlen. Nicht einmal Symbole für den "Desktop" oder den "Arbeitsplatz" gibt es in der Liste.
"Das ist alles sehr bunt und sehr unübersichtlich - ich verstehe es nicht", bemerkte Kollege Leinhos, die Maus bedienend, fachmännisch in der Tonlage eines Zwischenberichts. Gleichzeitig setzt er auf den Bildschirm starrend seine klickende Tätigkeit fort.
Das Symbol, mit dem sonst in den übergeordneten Ordner gewechselt wird, fehlt. Das fällt sofort störend auf. Denn mittlerweile wurde die Festplatte C gefunden. Sie verbarg sich hinter einem kleinen Symbol in der linken Ecke einer neuen Leiste.
Die ist eigentlich ganz praktisch und zeigt alle übergeordneten Verzeichnisse des Ordners an, der gerade im Fenster zu sehen ist. Per Klick auf einen Ordnernamen in der Leiste öffnet sich ein Drop-Down-Menü, das alle Unterordner auflistet. Die können natürlich durch Anwahl geöffnet werden. Um aber einfach nur in das übergeordnete Verzeichnis zu kommen, erwies sich das als zu umständlich.
Die sonst übliche Menüleiste fehlte zunächst. Irgendwie ließ ein Kollege sie plötzlich erscheinen, ohne zu wissen wie. Die Alt-Taste konnte es nicht gewesen sein, die hatte ich selbst schon ausprobiert. Ohne weiter darüber nachzudenken, wurde einfach weiter geklickt. Diesmal griff ich zur Maus und probierte die neue Suchfunktion aus.
Suchen statt finden
In jedem Explorer-Fenster ist, genau wie bei MacOS, ein Eingabefeld in der oberen rechten Ecke, in das Suchbegriffe eingetippt werden können. Ich suchte nach "MP3", denn ich hatte kurz nach der Installation schon zum Testen ein paar Radiomitschnitte gemacht. Die Suche lieferte keine Ergebnisse. Offenbar ist sie noch nicht ausgereift.
Ich versuchte daher manuell in den richtigen Ordner zu wechseln. Doch ich verhedderte mich in den vielen Standard-Ordnern, die Microsoft angelegt hat. Nach einiger Klickerei fand ich heraus, dass es vier "Music"-Ordner gibt. Einen im Unterordner Public, der wohl für den Austausch im Netz vorgesehen ist, einen regulären und zwei virtuelle Ordner.




Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 17 Beiträge
finden sich bei vista denn auch funktionen, die nicht von os x abgekupfert sind? irgendwas innovatives? für mich wird M$ immer mehr zur lachnummer.. peinlich peinlich.
wäääks vista ich bleib bei linux
Dann doch lieber Linux! Windoof hat so viele Fehler ich werd demnächst wechseln. Linux müsste viel mehr unterstützt werden!
wä Linux iiiiiiiiiii da lade ich lieber was bei e-mule runder!
Also ich finde den Bericht nicht besonders gut! Hab aber auch keine lust das weiter zu erläutern... Und vorstellen kann ich mir das auch kaum richtig gut arbeiten zu können mit 500 mb im...