Netzwelt nimmt das Betriebssystem der Zukunft unter die Lupe

Windows Vista im Visier: Ein Selbstversuch

Windows Vista im Visier: Ein Selbstversuch Ich konnte es kaum glauben: An meinem letzten Arbeitstag erreichte mich ein Päckchen. Absender: Microsoft. Inhalt: Windows Vista auf zwei DVDs und einer CD. Das bekommt wahrlich nicht jeder und es war klar, dass mein Abschied doch bis auf die Fertigstellung dieses Artikels warten musste.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Hübsches Setup
  2. 2Erster Eindruck
  3. 3Verwirrender Explorer
  4. 4Suchen statt finden
  5. 5Apple-Abgucke
  6. 6Sortierung nach Beliebtheit
  7. 7Vieles ist gleich geblieben
  8. 8Sonstige neue Symbole
  9. 9Jetzt wird ruminstalliert
  10. 10Windows XP schafft Standby schneller
  11. ...aufklappen
  12. 11Veränderungen im Startmenü
  13. 12Neues Antispy wird nötig
  14. 13Spywarefrage bleibt ungeklärt
  15. 14IE-Einstellungen: Microsoft hat nicht gelernt
  16. 15RSS-Feeds in den Favoriten
  17. 16Effekt-Suche
  18. 17Probleme mit .NET Framework
  19. 18Mehr Infos unter Datei-"Eigenschaften"
  20. 19Die neue Passwort-Funktion
  21. 20Hoffentlich nur Beta-Bugs
  22. 21Vista-Euphorie ist unberechtigt
  23. 22Langzeittest wäre nötig

Auf den beiden DVDs liegt Vista jeweils in einer 32- und einer 64-Bit-Version, die CD liefert noch Zusätze: Eine Art n-Lite-Ersatz in Billigfassung und die neue Version des "Microsoft .NET-Framework", ein Softwarepaket für Programmierer.

Die CDs von Windows Vista

Ich griff zu den DVDs und drückte Sie unserem Spitzenprogrammierer Dirk in die Hand. "Die musst Du nehmen", nuschelte er kurz angebunden und deutete auf eine der silbernen Scheiben - ohne weitere Begründung, tief in die Befehlskolonnen auf seinem Bildschirm versunken. Gesagt, getan: Eine Minute später drehte sich die DVD schon im Laufwerk.

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Hübsches Setup

Das Vista-Setup begrüßte mich sofort mit grafischer Oberfläche - sehr angenehm. Kein monoton schwarzer Bildschirm mit eckiger grauer Schrift. Alle Benutzereingaben wurden vor dem Installationsvorgang gemacht und es waren erstaunlich wenige: Vista-Key, Ziel-Festplatte und Computername fürs Netzwerk.

Erste Anzeige des Vista-Setups

Doch dann wurde es langweilig: Das Setup kopierte und kopierte und dann kopierte es noch mehr. Wir schlossen im Büro Wetten ab, wie lange die Installation dauern würde.

Die unglaublich langsame Fortschrittsanzeige

Zwischendurch schoss ich ein Foto nach dem anderen, obwohl immer das Gleiche zu sehen war: Ein blauer Bildschirm mit einer kriechenden Fortschrittsanzeige. Ich gewann die Wette: Der Kopiervorgang dauerte knapp eine Stunde.

Erster Eindruck

Dann war es endlich soweit: Der neue Desktop erstrahlte mitsamt seiner schwarz lackierten Task-Leiste auf dem Bildschirm. Als Hintergrundbild erschienen Grashalme in Großaufnahme, von den angeblich so tollen Glaseffekten der Fenster fehlte jede Spur.

Der erste Start von Vista

Rings um den Bildschirm sammelten sich meine neugierigen Kollegen und gaben Kommentare ab. "Longhorn ist ne Wiese geworden, so'n Scheiß", bemerkte einer, während ein anderer zur Maus griff und den neuen Explorer in Angriff nahm: "Wo ist denn hier eigentlich C ?"

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