Netzwelt nimmt das Betriebssystem der Zukunft unter die Lupe
Windows Vista im Visier: Ein Selbstversuch
Ich konnte es kaum glauben: An meinem letzten Arbeitstag erreichte mich ein Päckchen. Absender: Microsoft. Inhalt: Windows Vista auf zwei DVDs und einer CD. Das bekommt wahrlich nicht jeder und es war klar, dass mein Abschied doch bis auf die Fertigstellung dieses Artikels warten musste.
Inhaltsverzeichnis
- 1Hübsches Setup
- 2Erster Eindruck
- 3Verwirrender Explorer
- 4Suchen statt finden
- 5Apple-Abgucke
- 6Sortierung nach Beliebtheit
- 7Vieles ist gleich geblieben
- 8Sonstige neue Symbole
- 9Jetzt wird ruminstalliert
- 10Windows XP schafft Standby schneller
Auf den beiden DVDs liegt Vista jeweils in einer 32- und einer 64-Bit-Version, die CD liefert noch Zusätze: Eine Art n-Lite-Ersatz in Billigfassung und die neue Version des "Microsoft .NET-Framework", ein Softwarepaket für Programmierer.
Ich griff zu den DVDs und drückte Sie unserem Spitzenprogrammierer Dirk in die Hand. "Die musst Du nehmen", nuschelte er kurz angebunden und deutete auf eine der silbernen Scheiben - ohne weitere Begründung, tief in die Befehlskolonnen auf seinem Bildschirm versunken. Gesagt, getan: Eine Minute später drehte sich die DVD schon im Laufwerk.
Hübsches Setup
Das Vista-Setup begrüßte mich sofort mit grafischer Oberfläche - sehr angenehm. Kein monoton schwarzer Bildschirm mit eckiger grauer Schrift. Alle Benutzereingaben wurden vor dem Installationsvorgang gemacht und es waren erstaunlich wenige: Vista-Key, Ziel-Festplatte und Computername fürs Netzwerk.
Doch dann wurde es langweilig: Das Setup kopierte und kopierte und dann kopierte es noch mehr. Wir schlossen im Büro Wetten ab, wie lange die Installation dauern würde.
Zwischendurch schoss ich ein Foto nach dem anderen, obwohl immer das Gleiche zu sehen war: Ein blauer Bildschirm mit einer kriechenden Fortschrittsanzeige. Ich gewann die Wette: Der Kopiervorgang dauerte knapp eine Stunde.
Erster Eindruck
Dann war es endlich soweit: Der neue Desktop erstrahlte mitsamt seiner schwarz lackierten Task-Leiste auf dem Bildschirm. Als Hintergrundbild erschienen Grashalme in Großaufnahme, von den angeblich so tollen Glaseffekten der Fenster fehlte jede Spur.
Rings um den Bildschirm sammelten sich meine neugierigen Kollegen und gaben Kommentare ab. "Longhorn ist ne Wiese geworden, so'n Scheiß", bemerkte einer, während ein anderer zur Maus griff und den neuen Explorer in Angriff nahm: "Wo ist denn hier eigentlich C ?"





Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 17 Beiträge
finden sich bei vista denn auch funktionen, die nicht von os x abgekupfert sind? irgendwas innovatives? für mich wird M$ immer mehr zur lachnummer.. peinlich peinlich.
wäääks vista ich bleib bei linux
Dann doch lieber Linux! Windoof hat so viele Fehler ich werd demnächst wechseln. Linux müsste viel mehr unterstützt werden!
wä Linux iiiiiiiiiii da lade ich lieber was bei e-mule runder!
Also ich finde den Bericht nicht besonders gut! Hab aber auch keine lust das weiter zu erläutern... Und vorstellen kann ich mir das auch kaum richtig gut arbeiten zu können mit 500 mb im...