Test MacBook vs. iBook: Generationenwechsel

Warum noch ein Macbook Pro kaufen?

Ganz anders beim Macbook: Rechner umdrehen, Akku herausnehmen und schon liegen die Slots frei, geschützt durch eine Blende, die mit drei leicht zugänglichen Schrauben fixiert ist. Die Schrauben sind so konstruiert, dass sie nicht aus der Blende ins Innenleben fallen können. Im Test konnten Festplatte und Arbeitsspeicher innerhalb von drei Minuten herausgenommen und ersetzt werden. Das Book war nach drei Minuten wieder betriebsbereit. Gerade bei der Festplatte eine feine Sache, denn Festplatten-Speicher kann man nie genug haben.

Das Macbook ersetzt das iBook, wildert aber in den Regionen des Macbook Pro: Letzteres ist mit einem kaum stärkeren Prozessor ausgestattet, auch die Ausstattung ist mit Front Row und iSight-Webcam ähnlich. Einzig das kompaktere Plastik-Gehäuse und der kleinere Bildschirm unterscheiden das Macbook von seinem großen Bruder. Anders als früher bei den iBooks und Powerbooks sind die Macbooks kaum weniger leistungsfähig als ihre Pro-Versionen.

Ob aber allein die Grafikkarte, Alu-Gehäuse und das größere Display den Kauf des gut und gerne 700 Euro teureren Macbook Pros rechtfertigen, ist fraglich. Apple wildert mit dem Macbook im eigenen Reservat, und das nicht zu knapp. Andererseits dürfte das Gerät zahlreiche Anwender zum Mac ziehen, zumal sich mit Boot Camp auch problemlos Windows XP auf dem Macbook ausführen lässt. Und obwohl es von Apple ist, gehört das Macbook zurzeit zu den günstigsten Core-Duo-Subnotebooks auf dem Markt.

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Fazit: Das Macbook ist das bessere iBook

Gegenüber dem Macbook hat das iBook genau drei große Vorteile: Das kompaktere Gehäuse, rund 400 Gramm geringeres Gewicht und ein G4-Prozessor, der auch ohne Rosetta-Umgebung mit noch nicht für die Intel-Architektur optimierten Programmen wie Photoshop klar kommt. Ansonsten gibt es heute keinen Grund mehr, das iBook dem Powerbook vorzuziehen: Das neue Apple-Notebook mit Intel-Technik ist in wirklich jeder Disziplin dem alten G4-Gerät überlegen.

Kurz zusammengefasst: Der Prozessor ist schneller, der Bildschirm wesentlich besser, ja selbst die Onboard-Grafikkarte leistungsfähiger. Das Macbook lässt sich einfach warten und ist wesentlich besser verarbeitet als das immer recht wacklige iBook. Endlich hat auch Apples Consumer-Linie einen Line-In-Eingang und kann einen zweiten Bildschirm separat ansteuern. Mit Front-Row und iSight kommt auch der Entertainment-Faktor nicht zu kurz. Was nicht gefällt, ist die Tatsache, dass auch das schwarze Macbook mit weißem Netzteil und weißen Adaptern kommt - hier wäre eine farblich passende Lösung schön. Dafür dürfte iBook-Kenner sich darüber freuen, dass das Plastik kratzfester geworden ist als beim iBook.

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