Wer kann mehr?
Test MacBook vs. iBook: Generationenwechsel
Christian Rentrop
Bauweise und Qualitätsanmutung
Liegt das iBook neben dem Macbook, fällt sofort auf, dass das iBook wesentlich höher ist. Apple hat das Macbook gegenüber dem iBook um rund ein Drittel in der Bauhöhe reduziert. War das iBook einst ein flacher Laptop, sieht es neben dem Macbook wie ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert aus. Dafür ist das Macbook breiter und passt nicht mehr auf die Fläche eines Din-A4-Blattes, wie es noch beim iBook der Fall war.
Auffällig ist die hohe Verarbeitungsqualität: Während das iBook an allen Ecken knirscht und wackelt, erweckt das Macbook trotz identischer Materialien einen wesentlich hochwertigeren Eindruck. Besonders auffällig ist dieser bei der neuen Tastatur: Diese konnte beim iBook komplett abgenommen werden, um den darunterliegenden Arbeitsspeicher-Slot zu betanken. Dieser ist beim Macbook nun von unten erreichbar, die Tastatur ist fest im Gerät eingebaut. Zudem hat Apple das Tastatur-Design überarbeitet, die Tastatur wirkt um Längen hochwertiger als die des iBooks.
Der erste Start
Wie zu erwarten war, startet das Macbook wesentlich schneller als das iBook. Hier wird der Vorteil des Umstiegs auf die Intel-Architektur und vor allem des Doppelkern-Prozessor deutlich. Während das Macbook OS X innerhalb von rund 30 Sekunden komplett bootet, gönnt sich das iBook rund anderthalb Minuten. Wohlgemerkt bei gleicher RAM-Ausstattung.
Applemacbook
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die dem Macbook in manchen Forum attestierten Muh-, Fiep- und Quak-Geräusche blieben beim Testgerät aus, dafür stürzte es regelmäßig und nicht reproduzierbar ab. Allerdings schien das Gerät an sich einen Fehler zu haben: Ein identisch ausgestattetes Macbook im Bekanntenkreis des Autors dieser Zeilen gönnt sich keinerlei Spirenzchen dieser Art. Die Apple-untypischen Abstürze wurden offensichtlich von unordentlich eingesetzten RAM-Modulen verursacht. Nach einem Tausch der Module untereinander war das Problem behoben.
Monitor-Machos
Mit dem Macbook ist auch der Bildschirm breiter geworden: Der 16:10 Breitbild-Schirm mit 13,3 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln kommt als eines der verhassten Glossy-Displays, die angeblich besser spiegeln als darstellen. Das iBook hingegen hat ein "klassisches" TFT mit einer ebenfalls klassischen Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, natürlich im 4:3-Format.
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