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Test MacBook vs. iBook: Generationenwechsel
Wer kann mehr?

von Christian Rentrop Uhr veröffentlicht

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Was lange währt, wird endlich gut: Nach über fünf Jahren löste das Macbook im Mai 2006 das iBook ab. Statt eines PowerPC ist das Herz der Maschine nun ein Intel Core Duo. Das Macbook soll schneller und hochwertiger sein als der Apple-Veteran iBook. Ist das Macbook wirklich der bessere Rechner oder sollten Interessenten eines Apple-Notebooks besser nach einem iBook im Abverkauf suchen?

Was lange währt, wird endlich gut: Nach über fünf Jahren löste das Macbook im Mai 2006 das iBook ab. Statt eines PowerPCs ist das Herz der Maschine nun ein Intel Core Duo. Das Macbook soll schneller und hochwertiger sein als der Apple-Veteran iBook. Ist das Macbook wirklich der bessere Rechner oder sollten Interessenten eines Apple-Notebooks besser nach einem iBook im Abverkauf suchen?

Im Test: Der Emporkömmling, ein schwarzes Macbook mit Intel Core Duo-Prozessor mit zwei Gigahertz, 13,3-Zoll-Display, einem Gigabyte RAM und 80 Gigabyte Festplatte. Der Veteran: Das Zwölf-Zoll-iBook der letzten Baureihe mit einem mit 1,33 Gigahertz getakteten PowerPC G4-Prozessor, einem Gigabyte RAM und 60 Gigabyte Platte. Beide Rechner kommen im schicken Apple-Karton, wobei sofort auffällt, dass der Macbook-Karton wesentlich schlanker ist. Wie schon beim Macbook Pro hat Apple die Verpackung abgespeckt, vermutlich, um die Schlankheit der Macbook- und Macbook-Pro-Reihe hervorzuheben.

Schwarzes Macbook

Ausstattungsvarianten und Preis

Jetzt noch schnell ein paar Worte zum Preis, dann kann es auch losgehen: Das Macbook kostet in Test-Ausstattung rund 1.600 Euro - ein Preis, den das iBook schon lange nicht mehr hatte. Doch das schwarze Macbook soll auch nicht das iBook ersetzen, sondern das Powerbook G4 mit Zwölf-Zoll-Bildschirm. Das iBook schlägt als Neuware im Abverkauf in dieser Konfiguration mit nicht einmal 900 Euro zu Buche. Zurzeit ist also Schnäppchen-Zeit. Interessant ist, dass das Macbook auch bereits für knapp 1.100 Euro über die Theke geht, dann allerdings in weiß, mit kleinerem Prozessor und weniger Speicher. Damit rückt es dem iBook verdächtig nahe.

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Macbook: Breiterer Bildschirm, breiteres Gehäuse.

Fans des großen Macbooks mit schwarzem Gehäuse müssen übrigens damit rechnen, 160 Euro zusätzlich zu berappen, nur, damit das Book in schickem Schwarz statt im Consumer-Weiß erstrahlt. Apple hat sich das schwarze Macbook als eine Art Pro-Modell der Consumer-Linie gedacht. Ein identisch konfiguriertes Macbook in weiß kostet bei Apple selbst 160 Euro weniger als das schwarze Modell. Unterschiede in technischer Hinsicht gibt es nicht. Georg Albrecht, Sprecher von Apple, erklärte den Aufpreis gegenüber der netzwelt folgendermaßen: "Exklusivität hat immer ihren Preis." Allerdings stellen sich selbst Apple-Fans die Frage, warum Apple diese "Exklusivität" nur beim Macbook, nicht aber beim iPod eingeführt hat, wo die schwarzen Modelle genauso teuer wie die weißen sind.Anschlüsse

Beim Auspacken fallen vor allem zwei Dinge auf: Das Macbook kommt sehr puristisch. Außer dem Netzteil, der Front-Row-Fernbedienung und einigen Installations-DVDs und Handbücher ist nichts im Karton zu finden. Beim iBook fehlt zwar mangels Front-Row Media Center die Fernbedienung, dafür liegen Modem-Kabel und VGA-Adapter zum Anschluss des Books an einen externen Monitor bei. Dinge, für die Macbook-Käufer zusätzlich zahlen müssen: Der Monitor-Adapter kostet 19 Euro, wer unbedingt auf das Modem angewiesen ist, muss zudem noch ein Apple-USB-Modem dazu ordern. Kostenpunkt: 55 Euro. Denn das Macbook besitzt anders als das iBook kein eingebautes Modem.

Ansonsten können sich beide Geräte in Sachen Anschlussfähigkeit durchaus messen: Sowohl iBook als auch Macbook kommen mit WLAN, Bluetooth, zwei USB-Ports, Firewire-Anschluss, Ethernet-Buchse, Video- und Audio-Ausgang. Das Macbook besitzt zusätzlich noch einen Line-In-Eingang, der Ethernet-Port arbeitet mit Gigabit, zwei beim iBook lange vermisste Details. Auch der Video-Ausgang wurde beim Macbook aktualisiert: Statt Mini-VGA gibt es nun Mini-DVI. Damit kann das Macbook einen externen Bildschirm nun beliebig ansteuern - beim iBook war ohne Zuhilfenahme von Hacks nur eine Spiegelung der Bildschirme möglich.

Bauweise und Qualitätsanmutung

Liegt das iBook neben dem Macbook, fällt sofort auf, dass das iBook wesentlich höher ist. Apple hat das Macbook gegenüber dem iBook um rund ein Drittel in der Bauhöhe reduziert. War das iBook einst ein flacher Laptop, sieht es neben dem Macbook wie ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert aus. Dafür ist das Macbook breiter und passt nicht mehr auf die Fläche eines Din-A4-Blattes, wie es noch beim iBook der Fall war.

Auffällig ist die hohe Verarbeitungsqualität: Während das iBook an allen Ecken knirscht und wackelt, erweckt das Macbook trotz identischer Materialien einen wesentlich hochwertigeren Eindruck. Besonders auffällig ist dieser bei der neuen Tastatur: Diese konnte beim iBook komplett abgenommen werden, um den darunterliegenden Arbeitsspeicher-Slot zu betanken. Dieser ist beim Macbook nun von unten erreichbar, die Tastatur ist fest im Gerät eingebaut. Zudem hat Apple das Tastatur-Design überarbeitet, die Tastatur wirkt um Längen hochwertiger als die des iBooks.

Der erste Start

Wie zu erwarten war, startet das Macbook wesentlich schneller als das iBook. Hier wird der Vorteil des Umstiegs auf die Intel-Architektur und vor allem des Doppelkern-Prozessor deutlich. Während das Macbook OS X innerhalb von rund 30 Sekunden komplett bootet, gönnt sich das iBook rund anderthalb Minuten. Wohlgemerkt bei gleicher RAM-Ausstattung.

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Macbook: Breiterer Bildschirm, breiteres Gehäuse.

Die dem Macbook in manchen Forum attestierten Muh-, Fiep- und Quak-Geräusche blieben beim Testgerät aus, dafür stürzte es regelmäßig und nicht reproduzierbar ab. Allerdings schien das Gerät an sich einen Fehler zu haben: Ein identisch ausgestattetes Macbook im Bekanntenkreis des Autors dieser Zeilen gönnt sich keinerlei Spirenzchen dieser Art. Die Apple-untypischen Abstürze wurden offensichtlich von unordentlich eingesetzten RAM-Modulen verursacht. Nach einem Tausch der Module untereinander war das Problem behoben.

Monitor-Machos

Mit dem Macbook ist auch der Bildschirm breiter geworden: Der 16:10 Breitbild-Schirm mit 13,3 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln kommt als eines der verhassten Glossy-Displays, die angeblich besser spiegeln als darstellen. Das iBook hingegen hat ein "klassisches" TFT mit einer ebenfalls klassischen Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, natürlich im 4:3-Format.

Nach dem ersten Schrecken über das Hochglanz-Display wurde im Test schnell klar: Das Bild des Macbooks ist locker doppelt so hell wie das des iBooks. Durch die Glasscheibe auf dem Display spiegelt es zwar etwas, dafür ist das Bild glasklar und gestochen scharf. Dank der verbesserten Leuchtkraft des Macbook-Displays ist es möglich, mit dem Gerät bei strahlender Sonne noch etwas zu erkennen. Die Spiegel-Effekte sind geringer als beim Anblick des Displays erwartet. Das iBook-Display versagt bereits bei bewölktem Himmel. Insofern ist, zumindest im Vergleich von iBook und Macbook, das Glossy-Display ein Fortschritt. Von der Auflösung ganz zu schweigen. Kein Wunder: Apple hat sich in über sieben Jahren iBook-Bau nur einmal zu einer Aktualisierung des Displays hinreißen lassen: Beim Wechseln von der bunten zur weißen iBook-Linie im Jahr 2001. Seither wurde das Display nicht einmal verbessert.

Grafikkarten-Versager

Was kann bei einem Subnotebook zum Preis von unter 1.500 Euro in Sachen Grafikkarte erwartet werden? Nicht viel, das wissen PC-Fans und Hersteller. Und deshalb wurde sowohl beim iBook als auch beim Macbook kaum Wert auf die Grafikkarte gelegt. Während das iBook jedoch noch über eine "richtige", wenn auch schwächliche Grafikkarte mit 32 Megabyte Speicher und Radeon 9550-GPU verfügt, muss das Macbook mit Chipsatz-Grafik vom Typ GMA 950 auskommen. Diese wird auch im aktuellen mac mini verwendet und knappst sich je nach Bedarf den benötigten Speicher vom RAM ab.

Der Spiele-Test mit Unreal-Tournament 2004 in Universal-Binary-Version war auf beiden Rechnern enttäuschend. Ausgehend von einer an den Bildschirm angepassten Auflösung ließ sich ein Team-Deathmatch auf dem iBook gerade so mit 25 Frames pro Sekunde spielen, allerdings nur mit komplett heruntergefahrenen Details. Auf dem Macbook hingegen läuft das Spiel selbst mit einigen Details hervorragend auf Bildschirm-Auflösung, allerdings bei weitem nicht so gut wie auf dem iMac. Zudem muss vor dem Spiel das Universal-Binary-Update geladen werden. Sonst muss nämlich die bremsende Rosetta-Umgebung eingeschaltet werden, die auf dem Core Duo einen PowerPC simuliert. Dadurch wird das Spiel unspielbar langsam.

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Macbook: Breiterer Bildschirm, breiteres Gehäuse.

Grafikkarten-Held

Ganz anders sieht es bei "normalen" 2D-Operationen aus. Hier trumpft das Macbook gegenüber dem iBook voll auf: Das Shared-Memory-Konzept mit Chipsatz-Grafik erlaubt es, selbst ein 23-Zoll-TFT noch ohne sichtbaren Qualitäts- und Geschwindigkeitsverlust bei voller Auflösung am Macbook zu betreiben. Ganz anders das iBook: Hier sind ohne Garantie-vernichtenden Hack nur 1024 x 768 Pixel möglich. Die allerdings schafft die eingebaute iBook-Grafikkarte spielend.

Das Macbook hingegen eignet sich dank der Grafik nun auch für professionelle Anwendungen. Allerdings lassen die noch auf sich warten: Die wohl wichtigste Pro-Applikation auf dem Mac, Photoshop, wird frühestens 2007 an die Intel-Prozessoren angepasst. Bis dahin muss Rosetta bemüht werden, was die professionellen Ambitionen im Keim erstickt, bei anderen Pro-Applikationen sieht es ähnlich aus.

Akkulaufzeit und Hitzeentwicklung

Auch wenn es unglaublich scheint: "Der Intel Core Duo Prozessor etwa ist bei einigen Anwendungen drei- bis viermal schneller und arbeitet dabei energieeffizienter, was vor allem mobilen Rechnern zugute kommt", so Georg Albrecht von Apple gegenüber der netzwelt. Mit anderen Worten: Obwohl der Core Duo im Macbook wesentlich mehr leistet als der G4 im iBook, entwickelt das Macbook wesentlich weniger Hitze. Egal ob beim Spielen oder normalen Arbeiten. Vorbei die Zeiten, in denen Apple-Notebooks sich alle fünf Minuten ordentlich durchpusten mussten. Während das iBook spätestens nach fünf Minuten Unreal Tournament eine dauerhafte Geräuschkulisse wie ein Staubsauger erzeugt, bleibt das Macbook ruhig, lüftet kurz und bleibt wieder ruhig. Bei "normaler" Benutzung ist bei beiden Rechnern kaum mehr als das leise Geräusch der Festplatte vernehmbar. Die Behauptung von Apple, das neue Book sei rund viermal schneller, wird durch das Benchmark-Tool xBench allerdings nicht bestätigt: Der Benchmark attestiert durchschnittlich gut doppelte bis dreifache Geschwindigkeit gegenüber dem iBook.

Sowohl iBook als auch Macbook können bei sparsamer Nutzung bis zu sechs Stunden mit einer Akku-Ladung auskommen. Dazu muss jedoch die Bildschirm-Beleuchtung stark gedimmt und die Prozessor-Leistung auf Minimal gestellt werden. Bei regulärer Benutzung mit voll aufgedrehtem Bildschirm sind drei bis vier Stunden realistisch. Werden rechenintensive Aufgaben durchgeführt, zum Beispiel mit Photoshop, sind ebenfalls noch gut drei Stunden drin.

Netzwerk-Geschwindigkeit und Reichweite

Das iBook ist legendär, weil sein WLAN-Modul extrem leistungsfähig ist. Das iBook erkennt selbst entfernte oder schwache WLANs, bei denen andere Notebooks die Segel streichen müssen. Das hängt damit zusammen, dass Apple die Antenne im Bildschirm verbaut hat, um beste Erreichbarkeit zu gewährleisten. Auch beim Macbook ist es nicht anders, fast sogar noch besser: Während das Macbook Pro im Test kein WLAN in der Umgebung des Redaktionsgebäudes gefunden hat, kann das Macbook gleich drei entdecken. Das ideale Notebook für Wardriver also, besser noch als sein Vorgänger.

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Macbook: Breiterer Bildschirm, breiteres Gehäuse.

Auch in Sachen verkabeltem Netzwerk ist das Macbook bestens ausgestattet. Es liefert theoretisch die zehnfache Netzwerk-Geschwindigkeit des iBooks. In der Praxis gibt es jedoch kaum Netzwerke, die diese Geschwindigkeit auch ausnutzen. Die wenigsten Router unterstützen Gigabit-Ethernet, zumal diese Technik ohnehin erst in Netzwerken sinnvoll wird, in denen die Benuter viele Daten kopieren müssen. Zu Hause ist das eher selten der Fall.Wartungsfreundlich

Wer jemals bei einem iBook den Arbeitsspeicher aufrüsten oder gar die Festplatte wechseln wollte, hatte einiges zu tun. War der Ausbau des Arbeitsspeichers noch vergleichsweise einfach und durch Abnehmen der Tastatur und eines fummeligen Deckels mit zwei winzigen Schrauben möglich. Die Schrauben verirrten sich gerne im Innenleben und der Wechsel der Festplatte war nur für Profis möglich.

Ganz anders beim Macbook: Rechner umdrehen, Akku herausnehmen und schon liegen die Slots frei, geschützt durch eine Blende, die mit drei leicht zugänglichen Schrauben fixiert ist. Die Schrauben sind so konstruiert, dass sie nicht aus der Blende ins Innenleben fallen können. Im Test konnten Festplatte und Arbeitsspeicher innerhalb von drei Minuten herausgenommen und ersetzt werden. Das Book war nach drei Minuten wieder betriebsbereit. Gerade bei der Festplatte eine feine Sache, denn Festplatten-Speicher kann man nie genug haben.

Warum noch ein Macbook Pro kaufen?

Das Macbook ersetzt das iBook, wildert aber in den Regionen des Macbook Pro: Letzteres ist mit einem kaum stärkeren Prozessor ausgestattet, auch die Ausstattung ist mit Front Row und iSight-Webcam ähnlich. Einzig das kompaktere Plastik-Gehäuse und der kleinere Bildschirm unterscheiden das Macbook von seinem großen Bruder. Anders als früher bei den iBooks und Powerbooks sind die Macbooks kaum weniger leistungsfähig als ihre Pro-Versionen.

Ob aber allein die Grafikkarte, Alu-Gehäuse und das größere Display den Kauf des gut und gerne 700 Euro teureren Macbook Pros rechtfertigen, ist fraglich. Apple wildert mit dem Macbook im eigenen Reservat, und das nicht zu knapp. Andererseits dürfte das Gerät zahlreiche Anwender zum Mac ziehen, zumal sich mit Boot Camp auch problemlos Windows XP auf dem Macbook ausführen lässt. Und obwohl es von Apple ist, gehört das Macbook zurzeit zu den günstigsten Core-Duo-Subnotebooks auf dem Markt.

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Macbook: Breiterer Bildschirm, breiteres Gehäuse.

Fazit: Das Macbook ist das bessere iBook

Gegenüber dem Macbook hat das iBook genau drei große Vorteile: Das kompaktere Gehäuse, rund 400 Gramm geringeres Gewicht und ein G4-Prozessor, der auch ohne Rosetta-Umgebung mit noch nicht für die Intel-Architektur optimierten Programmen wie Photoshop klar kommt. Ansonsten gibt es heute keinen Grund mehr, das iBook dem Powerbook vorzuziehen: Das neue Apple-Notebook mit Intel-Technik ist in wirklich jeder Disziplin dem alten G4-Gerät überlegen.

Kurz zusammengefasst: Der Prozessor ist schneller, der Bildschirm wesentlich besser, ja selbst die Onboard-Grafikkarte leistungsfähiger. Das Macbook lässt sich einfach warten und ist wesentlich besser verarbeitet als das immer recht wacklige iBook. Endlich hat auch Apples Consumer-Linie einen Line-In-Eingang und kann einen zweiten Bildschirm separat ansteuern. Mit Front-Row und iSight kommt auch der Entertainment-Faktor nicht zu kurz. Was nicht gefällt, ist die Tatsache, dass auch das schwarze Macbook mit weißem Netzteil und weißen Adaptern kommt - hier wäre eine farblich passende Lösung schön. Dafür dürfte iBook-Kenner sich darüber freuen, dass das Plastik kratzfester geworden ist als beim iBook.

Achtung, Serienfehler!

Mit anderen Worten: Das Macbook ist die Perfektion des iBooks, günstig wie sein Vorgänger, aber um Längen leistungsfähiger. Hier könnte bedenkenlos zugeschlagen werden, wenn, ja wenn Apple nicht einige Probleme mit der Qualitätssicherung hätte. In Foren tauchen immer wieder Berichte über fehlerhaft ausgelieferte Macbooks auf: Riesige Spaltmaße, Geräusche aus dem Netzteil, schief sitzende Tasten und fiepende Festplatten. Inwieweit diese Fehler repräsentativ sind, ist fraglich, zumal "die Resonanz bisher ausgezeichnet" ist, wie sich Apple-Sprecher Albrecht ausdrückt.

Technische Daten Macbook
Modellbezeichnung:Macbook
Prozessor:Intel Core Duo 1,83 GHz (Testgerät: 2,0 GHz)
Systembus:667 MHz
Cache:2 MB L2-Cache
RAM:512 MB (Testgerät: 1 GB)
Festplatte:60 GB Serial ATA, 5200 U/min (Testgerät: 80 GB)
Optisches Laufwerk:Combodrive (DVD/CD-RW) (Testgerät: Superdrive)
Grafikkarte:Intel GMA950 Onboard
Bildschirm:13,3" TFT, 1280x800 Pixel
Anschlüsse:2x USB 2.0, 1x FW, Ethernet, Strom, Expresscard, Dual-Link-DVI, Line-In, Line-Out, optical
Netzwerk:Gigabit Ethernet, WLAN 54 MBit/s, Bluetooth
Lieferumfang:Macbook, Handbücher, Apple Remote, Software-DVDs
Software:Mac OS X.4.6, iLife 06, Comic Life, Omni Outliner
Preis:UVP 1.080 Euro (Testgerät: 1.600 Euro)
Technische Daten iBook G4
Modellbezeichnung:iBook G4 1,33 Gigahertz, 12 Zoll
Prozessor:IBM PowerPC G4, 1,33 Gigahertz
Systembus:133 MHz
Cache:512 KB L2-Cache
RAM:512 MB (Testgerät: 1 GB)
Festplatte:40 GB Serial ATA, 4200 U/min (Testgerät: 60 GB)
Optisches Laufwerk:Combodrive (DVD/CD-RW)
Grafikkarte:ATI Radeon 9550, 32 MB RAM
Bildschirm:12"-TFT, 1024x768 Pixel
Anschlüsse:2x USB 2.0, 1x FW, Ethernet, Strom, Expresscard, VGA, Line-Out
Netzwerk:Ethernet, WLAN 54 MBit/s, Bluetooth
Lieferumfang:ibook, Modem-Kabel, VGA-Adapter, Handbücher, Software-DVDs
Software:Mac OS X.4.4, iLife 06, einige Spiele.
Preis:UVP 1.000 Euro
Kommentare zu diesem Artikel

Was lange währt, wird endlich gut: Nach über fünf Jahren löste das Macbook im Mai 2006 das iBook ab. Statt eines PowerPC ist das Herz der Maschine nun ein Intel Core Duo. Das Macbook soll schneller und hochwertiger sein als der Apple-Veteran iBook. Ist das Macbook wirklich der bessere Rechner oder sollten Interessenten eines Apple-Notebooks besser nach einem iBook im Abverkauf suchen?

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  • .marcel schrieb Uhr
    AW: Re: News - Test MacBook vs....

    Das MacBook Pro hat kein Alugehäuse. Plastik. Das MacBook Pro kannst Du aber sicher nicht meinen, denn das hat ganz sicher nen Alu-Chassis! ;-) @ivkkkkkkk Wohl eher wird ein 12" MBP erscheinen, wenn überhaupt.
  • ivkkkkkkk schrieb Uhr
    Re: Re: News - Test MacBook vs....

    weiss jemand ob es ein grösseres macbook bald mal gibt und nicht nur das 13 zoll???? Danke bitte informationen an Email-Adressen werden gelöscht; Support nur im Forum.
  • Anonym schrieb Uhr
    Re: News - Test MacBook vs....

    Fans des großen Macbooks mit schwarzem Gehäuse müssen übrigens damit rechnen, 160 Euro zusätzlich zu berappen, nur, damit das Book in schickem Schwarz statt im Consumer-Weiß erstrahlt. Ein identisch konfiguriertes Macbook in weiß kostet bei Apple selbst 160 Euro weniger als das schwarze Modell. Unterschiede in technischer Hinsicht gibt es nicht. Schon zur Grundausstattung gehören beim kleinen Schwarzen 80GB Festplatte (das Weiße nur 60GB). Der Preisunterschied liegt hier bei 200€. Das MacBook Pro hat kein Alugehäuse. Plastik.
  • Tweek schrieb Uhr
    AW: Re: News - Test MacBook vs....

    Hallo! Also bisher lief das bei Apple so: Im Schnitt kamen alle 6 Monate neue Modelle mit mehr Leistung und neuen Funktionen. Die liefen dann zwischen drei und fünf Jahren in der Form. Das iBook lief seit 2001 in der klassischen Form. Es ist abzusehen, dass Apple das Macbook bis 2010 so laufen lässt, vielleicht mit einigen Verbesserungen. Seit dem Intel-Umstieg gradet Apple übrigens wesentlich öfter die Prozessoren hoch als noch zu PowerPC-Zeiten. Ende des Jahres dürften die Macbooks schneller und die serienfehler behoben sein.
  • TimOle schrieb Uhr
    Re: News - Test MacBook vs....

    Hallo, ich bin auch an einem MacBook interessiert, jedoch bräuchte ich es nicht umgehend, könnte also noch locker bis zum Jahresende mit dem Kauf warten. Hat also jemand Erfahrung mit Apples Produktpolitik, d.h. wann sie ihre Preise reduzieren bzw. aktualisierte Notebooks auf den Markt bringen? Ist damit zu rechnen, dass bis zum Jahresende die Produktpalette aktualisiert wird oder kann ich mir auch jetzt schon das Macbook zulegen, ohne mich dann später über den vorschnellen Kauf zu ärgern?! Danke im Voraus für etwaige Informationen!
  • tk69 schrieb Uhr
    Re: News - Test MacBook vs....

    Ich habe mein MacBook vor kurzem erhalten und kann nur sagen: ein hammerhartes Teil! Es macht echt Spaß mit dem Book zu arbeiten. Die genannten Probleme habe ich bisher nicht vorfinden können.

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Test MacBook vs. iBook: Generationenwechsel
Test MacBook vs. iBook: Generationenwechsel
Was lange währt, wird endlich gut: Nach über fünf Jahren löste das Macbook im Mai 2006 das iBook ab. Statt eines PowerPC ist das Herz der Maschine nun ein Intel Core Duo. Das Macbook soll schneller und hochwertiger sein als der Apple-Veteran iBook. Ist das Macbook wirklich der bessere Rechner oder sollten Interessenten eines Apple-Notebooks besser nach einem iBook im Abverkauf suchen?
http://www.netzwelt.de/news/74226-test-macbook-vs-ibook-generationenwechsel.html
2006-06-12 14:20:00
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