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12.06.2006
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Wer kann mehr?

Test MacBook vs. iBook: Generationenwechsel

Laptops

Was lange währt, wird endlich gut: Nach über fünf Jahren löste das Macbook im Mai 2006 das iBook ab. Statt eines PowerPCs ist das Herz der Maschine nun ein Intel Core Duo. Das Macbook soll schneller und hochwertiger sein als der Apple-Veteran iBook. Ist das Macbook wirklich der bessere Rechner oder sollten Interessenten eines Apple-Notebooks besser nach einem iBook im Abverkauf suchen?

Im Test: Der Emporkömmling, ein schwarzes Macbook mit Intel Core Duo-Prozessor mit zwei Gigahertz, 13,3-Zoll-Display, einem Gigabyte RAM und 80 Gigabyte Festplatte. Der Veteran: Das Zwölf-Zoll-iBook der letzten Baureihe mit einem mit 1,33 Gigahertz getakteten PowerPC G4-Prozessor, einem Gigabyte RAM und 60 Gigabyte Platte. Beide Rechner kommen im schicken Apple-Karton, wobei sofort auffällt, dass der Macbook-Karton wesentlich schlanker ist. Wie schon beim Macbook Pro hat Apple die Verpackung abgespeckt, vermutlich, um die Schlankheit der Macbook- und Macbook-Pro-Reihe hervorzuheben.

Schwarzes Macbook

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Ausstattungsvarianten und Preis

Jetzt noch schnell ein paar Worte zum Preis, dann kann es auch losgehen: Das Macbook kostet in Test-Ausstattung rund 1.600 Euro - ein Preis, den das iBook schon lange nicht mehr hatte. Doch das schwarze Macbook soll auch nicht das iBook ersetzen, sondern das Powerbook G4 mit Zwölf-Zoll-Bildschirm. Das iBook schlägt als Neuware im Abverkauf in dieser Konfiguration mit nicht einmal 900 Euro zu Buche. Zurzeit ist also Schnäppchen-Zeit. Interessant ist, dass das Macbook auch bereits für knapp 1.100 Euro über die Theke geht, dann allerdings in weiß, mit kleinerem Prozessor und weniger Speicher. Damit rückt es dem iBook verdächtig nahe.

Applemacbook

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Fans des großen Macbooks mit schwarzem Gehäuse müssen übrigens damit rechnen, 160 Euro zusätzlich zu berappen, nur, damit das Book in schickem Schwarz statt im Consumer-Weiß erstrahlt. Apple hat sich das schwarze Macbook als eine Art Pro-Modell der Consumer-Linie gedacht. Ein identisch konfiguriertes Macbook in weiß kostet bei Apple selbst 160 Euro weniger als das schwarze Modell. Unterschiede in technischer Hinsicht gibt es nicht. Georg Albrecht, Sprecher von Apple, erklärte den Aufpreis gegenüber der netzwelt folgendermaßen: "Exklusivität hat immer ihren Preis." Allerdings stellen sich selbst Apple-Fans die Frage, warum Apple diese "Exklusivität" nur beim Macbook, nicht aber beim iPod eingeführt hat, wo die schwarzen Modelle genauso teuer wie die weißen sind.

Anschlüsse

Beim Auspacken fallen vor allem zwei Dinge auf: Das Macbook kommt sehr puristisch. Außer dem Netzteil, der Front-Row-Fernbedienung und einigen Installations-DVDs und Handbücher ist nichts im Karton zu finden. Beim iBook fehlt zwar mangels Front-Row Media Center die Fernbedienung, dafür liegen Modem-Kabel und VGA-Adapter zum Anschluss des Books an einen externen Monitor bei. Dinge, für die Macbook-Käufer zusätzlich zahlen müssen: Der Monitor-Adapter kostet 19 Euro, wer unbedingt auf das Modem angewiesen ist, muss zudem noch ein Apple-USB-Modem dazu ordern. Kostenpunkt: 55 Euro. Denn das Macbook besitzt anders als das iBook kein eingebautes Modem.

Ansonsten können sich beide Geräte in Sachen Anschlussfähigkeit durchaus messen: Sowohl iBook als auch Macbook kommen mit WLAN, Bluetooth, zwei USB-Ports, Firewire-Anschluss, Ethernet-Buchse, Video- und Audio-Ausgang. Das Macbook besitzt zusätzlich noch einen Line-In-Eingang, der Ethernet-Port arbeitet mit Gigabit, zwei beim iBook lange vermisste Details. Auch der Video-Ausgang wurde beim Macbook aktualisiert: Statt Mini-VGA gibt es nun Mini-DVI. Damit kann das Macbook einen externen Bildschirm nun beliebig ansteuern - beim iBook war ohne Zuhilfenahme von Hacks nur eine Spiegelung der Bildschirme möglich.


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tk69
tk69
14.06.06 15:57

Ich habe mein MacBook vor kurzem erhalten und kann nur sagen: ein hammerhartes Teil! Es macht echt Spaß mit dem Book zu arbeiten. Die genannten Probleme habe ich bisher nicht vorfinden können.


TimOle
TimOle
16.06.06 00:54

Hallo,

ich bin auch an einem MacBook interessiert, jedoch bräuchte ich es nicht umgehend, könnte also noch locker bis zum Jahresende mit dem Kauf warten.

Hat also jemand Erfahrung mit Apples Produktpolitik, d.h. wann sie ihre Preise reduzieren bzw. aktualisierte Notebooks auf den Markt bringen? Ist damit zu rechnen, dass bis zum Jahresende die Produktpalette aktualisiert wird oder kann ich mir auch jetzt schon das Macbook zulegen, ohne mich dann später über den vorschnellen Kauf zu ärgern?!

Danke im Voraus für etwaige Informationen!


Tweek
Tweek
19.06.06 11:11

Hallo!

Also bisher lief das bei Apple so: Im Schnitt kamen alle 6 Monate neue Modelle mit mehr Leistung und neuen Funktionen. Die liefen dann zwischen drei und fünf Jahren in der Form.

Das iBook lief seit 2001 in der klassischen Form.

Es ist abzusehen, dass Apple das Macbook bis 2010 so laufen lässt, vielleicht mit einigen Verbesserungen.

Seit dem Intel-Umstieg gradet Apple übrigens wesentlich öfter die Prozessoren hoch als noch zu PowerPC-Zeiten. Ende des Jahres dürften die Macbooks schneller und die serienfehler behoben sein.


Anonym
Anonym
30.09.06 06:13

Zitat:

Fans des großen Macbooks mit schwarzem Gehäuse müssen übrigens damit rechnen, 160 Euro zusätzlich zu berappen, nur, damit das Book in schickem Schwarz statt im Consumer-Weiß erstrahlt. [...] Ein identisch konfiguriertes Macbook in weiß kostet bei Apple selbst 160 Euro weniger als das schwarze Modell. Unterschiede in technischer Hinsicht gibt es nicht.

Schon zur Grundausstattung gehören beim kleinen Schwarzen 80GB Festplatte (das Weiße nur 60GB).
Der Preisunterschied liegt hier bei 200€.


Das MacBook Pro hat kein Alugehäuse. Plastik.


ivkkkkkkk
ivkkkkkkk
16.10.06 17:01

weiss jemand ob es ein grösseres macbook bald mal gibt und nicht nur das 13 zoll???? Danke bitte informationen an Email-Adressen werden gelöscht; Support nur im Forum.


.marcel
01.07.07 01:25

Zitat:


Das MacBook Pro hat kein Alugehäuse. Plastik.


Das MacBook Pro kannst Du aber sicher nicht meinen, denn das hat ganz sicher nen Alu-Chassis! ;-)

@ivkkkkkkk

Wohl eher wird ein 12" MBP erscheinen, wenn überhaupt.


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