Zwischen Powerpoint und Playstation: Viewsonic PJ552 im Test
Bildqualität und Praxis
Nativ wird das Bild im Format 4:3 angezeigt, eine Umstellung in den 16:9-Modus ist vom Menü aus problemlos möglich. Um ein klares, scharfes Bild zu liefern, darf der Abstand zwischen Beamer und Projektionsfläche 90 Zentimeter nicht unter- und knapp elf Meter nicht überschreiten. Genügend Raum, um das Gerät im Wohnzimmer oder Präsentations-Saal aufzustellen.
Auf der Leinwand ergibt dies ein Bild mit einer Diagonalen von mindestens 0,76 Meter bis hin zu maximal möglichen 7,62 Metern. Für die nötige Schärfe sorgt hierbei ein manueller Verstellring an der Linse. Dort befindet sich auch der ebenfalls manuelle Zoom-Ring, zum Vergrößern oder Verkleinern der Projektionsfläche.
Im Betrieb fällt der Lüfter mit einer Lautstärke von 38 dB unangenehm auf. Bei aufgedrehter Stereo-Anlage und Action-Programm sicherlich kein Problem, in stillen Romantik-Szenen schon eher. Ein Blick in das übersichtliche Bildschirm-Menü hilft weiter.
Im so genannten "Whisper-Modus" dreht der Lüfter wesentlich geringer, die Gesamtlautstärke verringert sich auf etwa 32 dB. Die niedrigere Lautstärke-Kulisse wird allerdings mit einem leuchtschwächeren Bild erkauft. Eine verringerte Leuchtkraft erhöht wiederum die Lebenserwartung der Lampe. Ein Ersatz-Strahler für den PJ552 schlägt nämlich mit mindestens 400 Euro ein heftiges Loch in die Haushaltskasse.
Den Spagat zwischen PowerPoint und Playstation meistert der PJ552 ohne größere Probleme. Sowohl kleine Schrift als auch großformatige Bilder strahlt der Projektor in guter Qualität an die Leinwand. Nutzt man den Audio-Ausgang und schließt den Beamer an einer Stereo-Anlage an, machen auch Kinofilme Laune.

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