Orange macht schnell: Gamer-Notebook Toshiba Satellite P100 im Test

Geräuschentwicklung, Stromverbrauch und Akkulaufzeit

Spaß und Spiel

Zu den positiven Eigenschaften des P100-Displays zählt unter anderem, dass es bei schnellen Spielen nur wenig Schlieren erzeugt. Die Darstellung ist sehr plastisch, geht allerdings mit vermehrter Treppchenbildung einher. Dem lässt sich durch Kantenglättung (Antialiasing) beikommen, wofür der Desktop-Ersatz schließlich genügend Leistungsreserven bietet. Damit man beim 3D-Shooter nicht dauernd daneben schießt, sollte die Helligkeit allerdings im Spiel selbst oder im Grafikkartentreiber nach oben korrigiert werden.

Besonders bei den finsteren Szenarien von "Quake 4" gerät der Bildschirm schnell an seine Grenzen, zumal er dunkle Farbtöne eher mäßig differenziert. Bei bewegten Bildern gibt es ein auf ähnliche Weise lösbares Helligkeitsproblem, von Schlieren aber keine Spur. Die hochglänzende Oberfläche liefert zwar eine ansehnliche Video-Darstellung, die bei genauerem Hinsehen jedoch etwas grobkörnig erscheint. Dafür fallen Bildfehler bei komprimierten Videos kaum ins Gewicht.

Toshiba Satellite P100 im Test: Gamer-Notebook mit GeForce Go 7900 GS

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Der ständig aktive Lüfter des Satellite P100 ist zwar auch ständig hörbar, im Normalbetrieb aber kein außerordentlicher Störenfried. Das ändert sich allerdings spätestens dann, wenn es beim Spielen richtig zur Sache geht. Doch zum Glück können sich die hochwertigen Harman/Kardon-Klangkörper selbst bei hoher Lautstärke noch hören lassen - eine Paradedisziplin aktueller Toshiba-Notebooks wie des kleinen Bruders Satellite A100 sowie der Werkskumpanen Qosmio F20 und Qosmio G20.

Mit knapp 100 Watt Energieverbrauch zieht das Satellite P100 eine Menge Strom aus der Steckdose. Für ein Notebook zumindest, denn ein PC mit vergleichbarer Leistung benötigt schnell das Doppelte. Dass damit in Sachen Laufzeit keine größeren Sprünge drin sind, ist von vornherein klar, doch immerhin reicht es für die Bahnfahrt von Bonn nach Frankfurt am Main. Beim Spielen verkürzt sich das Durchhaltevermögen nochmals drastisch und sinkt auf eine magere Stunde und 14 Minuten.