Orange macht schnell: Gamer-Notebook Toshiba Satellite P100 im Test
Display mit Mangelerscheinungen
Eine Auflösung von 1.440 x 900 Punkten ist für ein 17-Notebook ein durchaus gängiger Wert. Mehr haben auch Konkurrenzmodelle wie zum Beispiel das Asus A7JC, Fujitsu Siemens Amilo M3438G oder Sony Vaio VGN-A617M nicht drauf. Allerdings sind in dieser Preisklasse auch höhere Auflösungen mit 1.680 x 1.050 oder sogar 1.920 x 1.200 Pixeln zu haben. Trotzdem wäre es beim Satellite P100 deplatziert, gleich von einem Defizit zu sprechen. Denn für alltägliches Arbeiten oder gelegentliches Internetsurfen genügt der Bildschirm völlig.
Abgesehen von den eben genannten Vorzügen und der noch angenehmen Helligkeit lässt die Bildqualität in vielen Punkten zu wünschen übrig. Die Blickwinkelabhängigkeit ist für eine Person vollkommen ausreichend, es kommt aber recht schnell zu Verfärbungen sowie einer zu hellen oder dunklen Darstellung. Das ließe sich noch verschmerzen, wären da nicht noch ein paar andere Mangelerscheinungen:
Zwar ist die Schwarzdarstellung satt und gelungen, doch Weiß wirkt mehr wie ein verwaschenes, helles Grau. Weiterhin nimmt die Leuchtkraft der Farben zu den Rändern hin deutlich ab, zudem deutet auch ein dunkler Streifen am unteren Bildschirmrand auf Ausleuchtungsprobleme hin. Selbst für die semi-professionelle Bildbearbeitung ist das Satellite P100 damit denkbar ungeeignet. Bei Spiel, Spaß und Alltag fallen die qualitativen Abstriche zwar weniger ins Gewicht, hinterlassen aber dennoch einen unschönen Beigeschmack.
Nummernblock im Alleingang
Einen eher seltenen, aber ebenso begrüßenswerten Anblick bietet der separate Nummernblock des Satellite P100. Um dafür Platz zu schaffen, wurden allerdings die Tasten am rechten Rand der Tastatur zusammengestaucht. Besonders die kleineren Auflageflächen der Shift-Taste sowie der Richtungspfeile bedürfen einer gewissen Eingewöhnungszeit. Etwas ungewohnt ist auch die Position des Touchpads, das hier nicht mittig, sondern ein Stücker weiter links sitzt.
Dafür besticht es mit einem zwar kleinen, aber sehr feinen und glatten Fingerfeld, das nur wenig Widerstand entgegensetzt und schnelle Manöver möglich macht. Die beiden Tasten klicken zwar kaum hörbar, könnten aber leichtgängiger ausfallen und bessere Rückmeldung geben. Auf der Tastatur lässt es sich dank des recht geringen Widerstands auch auf Dauer entspannt schreiben, zudem gefällt der niedrige Geräuschpegel beim Anschlagen.
