Der Telesurfer: Nokia Internet Tablet 770 im Test

Praxis: Wie man damit umgeht

Und die hat es in sich, erweitert sie den Funktions- und Einsatz-Umfang der Nokia-Maschine doch beträchtlich. Mit dem dann verfügbaren Google-Talk kann das 770 schließlich doch telefonieren, wenn auch vorerst nur mit anderen Rechnern. Auch das kostenlose Instant-Messanger-Angebot Jabber kommt dann zum Einsatz. Weitere Neuerungen im Betriebssystem betreffen das Layout der Startseite sowie Änderungen im Startmenü.

Die aktuell installierte 2005-Version stellt den Nutzer eigentlich nie vor unlösbare Bedien-Probleme. Ein aufgeräumter Bildschirm präsentiert die wichtigsten Anwendungen in Kasten-Optik. Im größten Quadrat laufen die neuesten (RSS-)Nachrichten ein, rechts daneben wird die aktuell ausgewählte Internet-Radio-Station eingeblendet.

Hinzu kommen Uhrzeit, ein kleines Vorschau-Fenster und Icons zur Programmschnellwahl. Zusätzliche Programme zur Medienwiedergabe, Bild-Anzeige, PDF-Reader und ein, zwei Spiele werten das Software-Paket zusätzlich auf. Selbst "Doom" wurde übrigens schon in einer 770-Version gesichtet.

Nokia 770 Internet Tablet

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Die komplette Einrichtung nimmt maximal zehn Minuten Zeit in Anspruch und dürfte selbst Laien nicht allzu große Steine in den Weg in das weltweite Netz werfen. Anschließend baut der integrierte Opera-Browser die Seiten in angemessener Geschwindigkeit auf. Die Darstellung auf einem Handy oder gar einem PDA ist mit dem Surfen auf Nokias 770 nicht zu vergleichen, handelt es sich doch bei dem "Internet" der erst genannten Geräte mehr um ein nett gemeintes Gimmick als um waschechtes Netz-Vergnügen.

Alle Seiten werden so angezeigt, wie man es vom heimischen Bildschirm her gewohnt ist, lästige Beschneidungen kommen nicht vor. Ein Verdienst des mit 800 x 480 Pixeln auflösenden Bildschirmes. Über 65.000 Farbnuancen stellt das mäßig helle, berührungsempfindliche Display dar.

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