Der Telesurfer: Nokia Internet Tablet 770 im Test
Software: Was im 770 steckt
Das Gerät an sich ist nicht besonders aufregend gestaltet, kann aber durch die logische Anordnung der wenigen Bedienelemente Boden gut machen. Zudem erfüllt die Metalloberfläche Wertigkeitsansprüche des Besitzers. Bei einem empfohlenen Verkaufspreis von 350 Euro ein berechtigter Anspruch.
Gesteuert wird über einen links angeordneten Fünf-Wege-Joystick mit zentraler Bestätigungs-Taste. Drei weitere Hardwaretasten öffnen Kontext-Menüs, führen auf den Startbildschirm oder aktualisieren die angesurfte Seite. Gut zugänglich für den linken Zeigefinger vergrößert oder verkleinert eine Wippe den Bildschirminhalt in sieben Stufen; eine weitere Taste schaltet in die Volldarstellung.
Hinter einer Plastikabdeckung auf der Rückseite verbirgt sich ein austauschbarer Lithium-Ionen-Akku, der Dauersurf-Verhalten nach spätestens drei Stunden mit Flügelstrecken quittiert. Die weitere Hardware-Ausstattung beschränkt sich auf einen Mono-Lautsprecher, einen USB-Anschluss an der Unterseite, Netz-Stecker- und Kopfhörer-Eingang sowie einen etwas fummeligen Schacht für MMC-Speicherkarten. Damit lässt sich der interne Flash-Speicher von 128 Megabyte um maximal ein Gigabyte erhöhen. Platz für Daten, Bilder aber auch für Töne und Bewegtbilder.
Statt eines Nokia-Eigengewächses verpflanzten die Techniker einen Linux-Ableger auf die portable Internet-Maschine. Keine schlechte Idee, ist das 770 somit doch offen für allerlei sinnvolle und weniger sinnvolle Zusatz-Anwendungen.
Bereits zum Verkaufs-Start waren daher zahlreiche Software-Titel erhältlich, Tendenz stark steigend. Wer derzeit mit dem Kauf eines 770 liebäugelt, erhält das Gerät noch mit einer Version des Betriebssystems "Internet Tablet - OS-Edition 2005" und wird als registrierter Benutzer benachrichtigt, sobald eine 2006-Version verfügbar ist.
Weitere Informationen
Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Nokia 770. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Nokia 770. Zusätzlich haben wir ein Special zu Tablet-PC vorbereitet.
