Studenten-Notebook unter 800 Euro: Asus A6U im Test (Update)

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Lüfter schaltet auch mal ab

Leistungsmäßig kann der AMD Mobile Sempron 3100+ fast zu Intels Pentium M mit 1,6 Gigahertz aufschließen, wie er etwa im Samsung X20 XVM 1600 III Verwendung findet. Jedoch ist der integrierte Grafikchipsatz von SiS dem Graphics Media Accelerator 900 von Intel deutlich unterlegen, sodass es selbst beim betagten "Quake III" schon eng wird. Viel mehr als weniger anspruchsvolle Adventures oder simple 2D-Spiele sind damit leider nicht drin.

Doch da mehr Leistung oftmals auch mehr Wärme bedeutet, hat der Lüfter des Asus A6U nicht sonderlich viel zu tun. Beim Schreiben oder Internetsurfen schaltet er sogar vollständig ab und hinterlässt fast absolute Stille. Bei schwereren Aufgaben kann er aber durchaus hörbar seine Runden drehen. Zwar bleibt die Lautstärke niedrig, doch bei genauerem Hinhören ist ein etwas unsauberes, leicht rasselndes Laufgeräusch zu vernehmen.

Asus A6U im Test: Studenten-Notebook unter 800 Euro

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Als tragbarer Alleinunterhalter ist das Asus A6U eher ungeeignet. Denn neben der Spieleleistung lässt auch die Video- und Musik-Wiedergabe stark zu wünschen übrig. Bewegte Bilder erscheinen grobkörnig und betonen abermals die schwache Farbdarstellung, außerdem kommt es bei Videos in hoher HDTV-Qualität zu Hängern am laufenden Band. Immerhin laufen komprimierte und DVD-Videos ruckelfrei. In den Mitten können sich die Lautsprecher noch einigermaßen hören lassen, doch leider fehlt es an Bass und die Höhen klingen übersteuert.

Für Studenten und Sparfüchse

Man muss nicht zwangsläufig Student sein, um sich das Asus A6U zulegen zu können. Es kann und will den heimischen PC zwar nicht ersetzen, bringt jedoch alles Nötige zum Schreiben und Surfen mit - und sogar noch einiges mehr. Gespart wurde bei Bildqualität und Leistung, aber nicht bei Verarbeitung und Ausstattung. Geiz kann sich beim Asus A6U durchaus auszahlen.

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