Studenten-Notebook unter 800 Euro: Asus A6U im Test (Update)

Wertige Verarbeitung

Selbst Notebooks für ein Vielfaches des A6U-Anschaffungspreises hat das günstige Einstiegsmodell etwas Entscheidendes voraus - ein spiegelfreies Display. Das schont nicht bloß den Geldbeutel, sondern auch die Sehorgane. Denn in diesem Fall kann es dem Zuschauer weitgehend gleichgültig sein, in welchem Winkel die Sonne gerade scheint oder die Zimmerbeleuchtung eingeschaltet ist.

Abstriche müssen allerdings bei Helligkeit und Blickwinkelabhängigkeit gemacht werden. Zum einen sind die Helligkeitsreserven im Normalfall zwar völlig ausreichend, doch leider mangelt es an Spielraum nach oben. Zum anderen wird das Bild schnell heller oder dunkler, sobald die Sicht vom Idealwinkel abweicht. Das kann auch bereits beim Ändern der Display-Neigung passieren. Hinzu gesellt sich je nach den gerade herrschenden Lichtverhältnissen noch ein stumpfer Glanz auf dem Bildschirm.

Solange nur eine Person zusieht, lassen sich diese Effekte aber noch verschmerzen. Die gute Schärfe und Lesbarkeit des Displays überzeugt, was besonders beim Schreiben oder Internetsurfen entscheidend ist. Dennoch ist deutlich zu erkennen, wo Asus seine Sparmaßnahmen angesetzt hat. Einerseits sind die Farben etwas schwach auf der Brust, andererseits hat das Display am unteren Rand mit starken Ausleuchtungsproblemen zu kämpfen. Schwarz wirkt mehr wie ein tiefdunkles Grau und Weiß sichtbar angegraut.

Asus A6U im Test: Studenten-Notebook unter 800 Euro

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Beim Tippen längerer Texte erweist sich die Tastatur als ein überaus angenehmer Begleiter, der Druckpunkt ist optimal und der Widerstand weder zu hoch noch zu niedrig gewählt. Von einigen größeren Tasten einmal abgesehen, arbeitet das Keyboard zudem leise und ohne viel Geklapper. Das Touchpad gehört wie schon beim Asus A6Vm und A6Ja mit zum Besten, was der Notebook-Markt derzeit hergibt - präzise und hochwertig, aber lauter als bei den Werkskollegen.

Überhaupt ist die Verarbeitung des A6U für diese Preisklasse ausgesprochen gut. So schließt das Display fest mit der Unterseite ab, besitzt kaum Spiel und lässt sich problemlos mit einer Hand hochklappen, ohne dass es ihm der Rest des Notebooks gleichtut. Darüber hinaus kann es soweit geöffnet werden, dass es parallel zur Schreibtischplatte liegt. Allerdings sind die Scharniere sehr schwergängig geraten. Am Gehäuse gibt es nichts mäkeln - nichts knarzt, nichts klappert.

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