Es geht auch dreistellig
Studenten-Notebook unter 800 Euro: Asus A6U im Test (Update)
Benjamin Schnitzler
Wer mit dem Notebook mobil werden will, muss dafür nicht gleich vierstellige Beträge auf die Ladentheke legen. Schließlich gibt es besonders günstige Modelle schon ab 700 Euro. Eines davon ist das A6U von Asus. Zum studentenverträglichen Preis bietet es einen sparsamen Prozessor mit 1,8 Gigahertz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher sowie eine 60-Gigabyte-Festplatte. Und außerdem, wer hätte das gedacht - eine umfangreiche Serienausstattung.
Das Update finden Sie auf Seite 4.
Mit seinem ansprechenden Design muss sich das Asus A6U selbst vor teureren Notebooks nicht verstecken. Dazu gehören zum Beispiel das A6Vm, A6Ja und A6700K, die alle auf der zumindest optisch vergleichbaren Grundlage basieren. Im Klartext bedeutet das ein gediegenes Touchpad aus echtem Aluminium, silberne Bedienelemente und eine futuristische Linienführung. Außerdem machen sich die schwarzen Ränder neben der anthrazit- und silberfarbenen Lackierung ausgesprochen gut.
Inhalt
Reflexionsfrei mit Abstrichen
Wertige Verarbeitung
Leistung
Lüfter schaltet auch mal ab
Für Studenten und Sparfüchse
Datenblatt
Trotz des niedrigen Preises gestattet sich das Asus A6U den Luxus eines eigenen DJs. Er spielt Musik-CDs ab, ohne dass Windows dafür hochgefahren werden muss. Steuern lässt sich der digitale Plattenspieler über fünf längliche Knöpfe am vorderen Rand. Praktischen Nutzen, besonders für Besitzer einer Digitalkamera, offeriert außerdem der Speicherkartenleser neben dem DVD-Laufwerk.
Eine Menge angenehmer Überraschungen erleben wir auch in puncto Kontaktfreude. Bis auf Bluetooth, Gigabit-LAN und einen DVI-Ausgang, der ohnehin den deutlich teureren Notebooks vorbehalten ist, fehlt es eigentlich an nichts. Das DVD-Laufwerk brennt Doppelschicht-Medien, USB 2.0 ist in vierfacher Ausfertigung vertreten und ein PCMCIA-Slot nimmt Erweiterungskarten auf.
Für die schnurlose Kommunikation kann auf Wireless LAN oder Infrarot zurückgegriffen werden, zudem stehen Kabelanschlüsse für FireWire, Kopfhörer, Mikrofon, Line-in, VGA und S-Video bereit. Es gibt sogar einen Parallel-Port, an dem beispielsweise Drucker älteren Baujahrs angeschlossen werden können. Im oberen Display-Rand befindet sich darüber hinaus ein integriertes Mikrofon, was ebenfalls keine Selbstverständlichkeit darstellt.
Das Asus A6U gehört zu den mittlerweile recht selten gewordenen Notebooks ohne Breitbild-Display. Stattdessen bringt bei einer Diagonale von 15 Zoll nur 1.024 x 768 Punkte unter, so viel wie bei einem handelsüblichen TFT-Monitor dieser Größenordnung. Dementsprechend passt deutlich weniger auf die Bildläche als bei teureren Notebooks mit höherer Auflösung, wie zum Beispiel dem Samsung X20 XVM 1600 III.
Asus A6U im Test: Studenten-Notebook unter 800 Euro
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