Super einfach zu platzsparenden Handy-Videos kommen

Tutorial: Videos für Handy und iPod aufbereiten

In vielen Handys stecken mittlerweile kleine Flashspeicher, die immer öfter ein ganzes Gigabyte Daten aufnehmen können. In Kombination mit einem ordentlichen Display ergibt das einen kleinen mobilen Video-Player. Wie Sie die Videos optimal für Ihr Handy vorbereiten, zeigt dieses Tutorial. Vor allem die Auflösung des Videos kann erheblich reduziert werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Inhaltsverzeichnis
  2. 2Die richtige Software
  3. 3Quelldatei vorbereiten
  4. 43gp, Standard für alle Telefone
  5. 5Video-Tutorial

Inhaltsverzeichnis

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Die richtige Software

Im Netz tummeln sich einige kommerzielle Programme, die sich auf die Konvertierung von Handy-Videos spezialisiert haben. Nach längerer Suche konnte netzwelt jedoch auch ein kostenloses Tool ohne Einschränkungen finden, um es hier anzubieten. "Super" heißt es - und so funktioniert es auch, obwohl die grafische Oberfläche nicht ganz ausgereift ist. Die integrierten Funktionen decken sich genau mit den nötigen Anforderungen, um eine Videodatei für das Handy vorzubereiten. Den Link zum Programm gibt es wie immer in der Linkbox unterhalb des Artikels.

Quelldatei vorbereiten

Egal ob AVI, MPG oder VOB - das Super-Konvertierungstool wandelt alle Videos um. Sogar WMV-Dateien werden eingelesen. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob das Video mit DivX, Xvid oder einem MPEG4-Codec komprimiert ist. Egal, was Sie oben hineinwerfen, am Ende kommt eine 3gp-Datei heraus, die auf jedem Handy abgespielt werden kann. Zwei Auflösungen und zwei Kodierungen stehen zur Wahl: 128 beziehungsweise 176 horizontale Pixel, als Codec sind H.263 und MPEG4 wählbar.

3gp, Standard für alle Telefone

Das Format 3gp wurde extra für mobile Endgeräte entwickelt. Es handelt sich dabei um ein Container-Format, in dem jeweils zwei verschiedene Codecs für Audio und Video verwendet werden können. Als Audio-Codec wird AAC (Apple Audio) oder AMR (Adaptive Multi-Rate) eingesetzt. Hierbei bleibt festzuhalten, dass nicht alle Handys den Codec aus dem Hause Apple abspielen können, da er eine spezielle Lizenz benötigt, für die nicht jeder Hersteller Geld ausgeben möchte.

Video-Tutorial


Für die Kompression der Bilder sorgt entweder MPEG4 oder H.263. Beide Codecs zeichnen sich durch ihre erheblichen Reduktionseigenschaften aus. Beide sind durchaus in der Lage, eine Minute Bild in unter einem Megabyte abzulegen. Das macht es möglich 90-minütige Spielfilme auf eine Gesamtgröße von etwa 70 Megabyte zu komprimieren. Meistens sind es jedoch kleine lustige Clips, die aufs Handy sollen. Die Vorgehensweise ist jedenfalls identisch.

Das Menü erreichen

Kein Datei-Reiter, kein Menüknopf: Das Menü kann nur über den Rechtsklick der Maus erreicht werden. Dort müssen einige Einstellungen getroffen werden. Zunächst sollte der Ausgabe-Ordner bestimmt werden. Das geschieht über "Specify the Output Folder Destination": Dort wird ein Ordner aus dem Verzeichnisbaum gewählt, in dem die neu erstellten Video-Dateien abgelegt werden sollen.

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Bis auf den ersten Eintrag in der Liste sind die anderen zu vernachlässigen. Über "Add Multimedia File(s)" werden die zu bearbeitenden Videos in das Programm geladen. Ist das geschehen, geht es schon an die Konfiguration der neuen Datei. Bestimmen Sie, welche Codecs verwendet werden sollen und welche Auflösung das neue Video bekommen soll.

Die Konfiguration

Wählen Sie zunächst den Datei-Container. Dies erfolgt im ersten Schritt. Für die meisten Handys und Mobilgeräte ist der 3gp-Container das Format der Wahl. Möchten Sie Ihre PSP oder Ihren iPod mit einem Film bestücken, so wählen Sie in diesem ersten Schritt das entsprechende Gerät. Das Programm macht auf Wunsch auch einen Flash-Clip aus einer Video-Datei, in den meisten Fällen ist jedoch 3gp der einzige sinnvolle Container.

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An zweiter Stelle wird der Video-Codec ausgesucht. In Sachen Kompression und Qualität liegen beiden auf etwa gleichem Niveau, im Test musste netzwelt jedoch feststellen, dass der MPEG4-Codec auf einem Sony-Ericsson-Handy Probleme verursacht hat. Mit H.263 sind Sie auf der sicheren Seite. Ähnliches gilt für den Ton, nicht alle Handys unterstützen den AAC-Codec. Hier wiederum konnte das Sony-Ericsson-Telefon punkten, denn darauf klingt der Ton mit AAC deutlich klarer als AMR-codiertes Material.

Auflösung und Format bestimmen

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Im Feld "Video Scale Size" wird die Auflösung eingestellt. Je nach Ausgabe-Container gibt es dort mehr oder weniger Auswahlmöglichkeiten. Eine generelle Lösung gibt es hier nicht, nur Ausprobieren hilft. Verwenden Sie zu Testzwecken eine kleine Datei, damit die Konvertierung schnell verläuft. Rechts daneben wird das Bildformat eingestellt. Wählen Sie das Format, in dem sich auch das Quellvideo befindet. Ein Feld weiter rechts wird die Anzahl der Bilder pro Sekunde bestimmt. Bei schnellen Bildfolgen innerhalb Ihres Videos sollten Sie eine hohe Wiederholfrequenz wählen. Falls das Video eher langsam aussieht, reicht eine Framerate von zehn völlig. Mit der Bitrate sollten Sie ebenfalls ein bisschen experimentieren. Also Faustregel gilt: Je höher die Bitrate, desto besser die Qualität und desto größer die Datei.

Audio-Einstellungen

Die Audioeinstellung lassen nicht viele Experimente zu, zumindest nicht wenn AMR in den Container soll. Die Erfahrungen mit AMR Narrow Band und den Standard-Einstellungen sind jedoch positiv und empfehlenswert. Damit sind alle Einstellungen vollzogen und die erste Datei kann konvertiert werden. Über das Rechtsklickmenü wird diese ausgewählt. Über den Button mit der Aufschrift "Encode" wird der Vorgang gestartet. Das fertige Video liegt dann nach Ablauf der Kodierung im vorher angegebenen Ordner bereit.

Videos für iPod und PSP

Nicht nur Handys versorgt das Programm mit abgespeckten Videos, auch für den iPod oder Sonys tragbare Playstation, die PSP, können Sie problemlos Videos erstellen. Dazu wählen Sie im ersten Schritt einfach das passende Gerät aus. Für PSP und iPod stehen selbstverständlich auch andere Auflösungen zur Auswahl, da deren Displays deutlich größer sind als die der meisten Handys. Ansonsten läuft die Konvertierung identisch.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

ich hab mit diesem programm schon mehrere videos in 3gp undformatiert doch nie konnte ich sie auf meinem handy anschauen. mein handy erkennt sie einfach nicht.

Da ich das selbe nervige Problem hatte: Du kannst die Output- Leiste mit einem rechten Mausklick öffnen und dort auf Output- File- Saving- Management Deinen Zielordner bestimmen. Hoffe, es klappt.

Hi, soweit, wie in dem Video bin ich auch schon, aber ich verstehe nicht, wo mein converter die Videos speichert. Es gibt ja einen OutPut ordner, doch keins meiner convertierten Videos befindet sich...

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