Fototipp: Den Zauber der Nacht einfangen

Tipps und Tricks

Zum Schluss gibt es noch ein paar Tipps mit auf den Weg. Die besten Nachtaufnahmen entstehen meistens gar nicht während der Nacht, sondern in der Abenddämmerung. Zur so genannten Blauen Stunde ist das Licht für begeisternde Fotos perfekt. Kurz nach Sonnenuntergang ist ein Großteil der Lampen in einer Stadt schon an und das verbleibende Tageslicht liefert dazu eine noch ausreichende Beleuchtung der Umgebung. Zu dieser magischen Stunde erscheint der Himmel tiefblau auf Fotos, daher der Name. Diesen Zeitpunkt gilt es nicht zu verpassen, danach kann aber selbstverständlich auch weiter fotografiert werden. Langzeitbelichtungen zeichnen sich häufig durch Sterne aus, die um helle Lichtquellen herum entstehen. Diese sind die Folge einer weit geschlossenen Blende. Wenn die Digitalkamera manuell die Verschlusszeit verstellen lässt, dann gibt es dort auch die Möglichkeit die Blende frei zu wählen. Mit einer weit geschlossenen Blende, die Blendenzahl ist recht hoch, ist dieser Effekt dann zu erzielen. Mit der Zeitautomatik (Av oder A) ist die Blende einfach gewählt, die richtige Belichtung übernimmt die Kamera.

Fototipp: Den Zauber der Nacht einfangen
Blende 22 und vier Sekunden Belichtungszeit zaubern dieses Bild auf die Speicherkarte. Die Sterne entstehen, weil stark abgeblendet wurde, dass heißt der Blendenwert wurde erhöht.
Fototipp: Den Zauber der Nacht einfangen
Wasser, Wasser und nochmal Wasser. Wer stehende Gewässer nahe oder besser noch in Gebäuden findet, hat schon gewonnen. Jetzt noch ein wenig auf die richtige Belichtungszeit achten (auf dem Bild waren es zehn Sekunden) und fertig ist ein echter Hingucker.

Je nachdem wie wertvoll die Ausrüstung ist, kann es sinnvoll sein, für nächtliche Ausflüge Verstärkung mitzunehmen. In der Gruppe macht das Fotografieren bei Nacht ohnehin mehr Spaß und es ist weniger zu befürchten. Der ein oder andere mag das für übertrieben halten, es ist aber ein gut gemeinter Rat, der in der heutigen Zeit leider nicht unbegründet ist. Den eigenen Personalausweis soll man sowieso stets bei sich führen, beim nächtlichen Fotografieren aber besonders. Denn es kommt nicht selten vor, dass ein übernervöser Wachdienst völlig verängstigt die Polizei ruft, weil er hinter den harmlosen Fotografen schlimme Dinge vermutet. Ein kurzes Gespräch mit den Polizeibeamten klärt jedoch schnell die Absichten und die Kavallerie rückt in der Regel freundlich wieder ab. Und das alles kann wirklich beim nächtlichen Fotografieren passieren? Ja, das kann es - alles schon erlebt. Daher vorbereitet sein, Stativ auf den Rücken und es kann los gehen.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

Die Dienstleistung von Jungen Damen um die Ecke sind auch nicht schlecht

Hallo, diese Wasserfontänen gibt es vor den Gebäuden der T-Com. Das ist so Ecke Museumsmeile... glaub ich... ich denke nochmal drüber nach, mein Ortsgedächtnis ist echt schlecht.... :gn8:

Hi mich würde mal interessieren wo genau die Wasserspiele vor dem T-Com Gebäuden sind ? Meinst du vielleicht den Post-Tower ? grüsse alex

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