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Fototipp: Den Zauber der Nacht einfangen Wie der Ausflug ins Dunkle zum Erfolg wird

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Tausende Lichter funkeln nachts in der Stadt, hunderte Autos malen leuchtende Spuren in die Dunkelheit. In der Nacht ergeben sich für Fotografen viele bezaubernde Motive.

Tausende Lichter funkeln nachts in der Stadt, hunderte Autos malen leuchtende Spuren in die Dunkelheit. In der Nacht ergeben sich für Fotografen viele bezaubernde Motive. Der Reiz des nächtlichen Lebens kann mit der Digitalkamera eingefangen werden, wenn ein paar Spielregeln beachtet werden. Netzwelt zeigt, wie Nachtfotografie gelingt.

Nachts sind alle Katzen grau, sagt ein Sprichwort. Das ist für das menschliche Sehen sicher richtig. Denn wenn wenig Licht zur Verfügung steht, sieht der Mensch keine Farben mehr. Eine Fotokamera aber kann Licht sammeln und auch in der scheinbar dunkelsten Umgebung mit ausreichender Belichtungszeit ein farbiges Bild kreieren. Abhängig vom vorhandenem Licht muss das Motiv entsprechend lange belichtet werden, damit genügend Licht eingefangen wird. Lange Belichtungszeiten sind der Schlüssel zur erfolgreichen Nachtaufnahme. Die Verschlusszeit muss dafür manuell an der Kamera einstellbar sein. Dies ist möglich, wenn die Digitalkamera einen Betriebsmodus mit der Bezeichnung Tv, S oder M hat.

Ausrüstung

Lange Verschlusszeiten haben den Nachteil, dass das Foto sehr schnell verwackelt. An ein Fotografieren aus der Hand ist nicht zu denken. Die Kamera wird für den Einsatz in der Nacht daher von einem Stativ gestützt. Wichtig ist ein stabiles, leicht handzuhabendes Stativ, das sich gut transportieren lässt. Ein Tischstativ (Bild rechts) ist nur für den Anfang ausreichend. Größere Stative erleichtern das Fotografieren und geben mehr Spielraum für verschiedene Perspektiven. Zudem ist eine Schnellwechseleinrichtung mit Schnellkuppelplatte am Stativ sinnvoll. So muss die Digitalkamera nicht jedes Mal an- und abgeschraubt werden.

Dazu ist ein Fernauslöser eine Anschaffung wert. Die Firma Hama bietet zum Beispiel Drahtauslöser für Digitalkameras an, die keinen Anschluss für einen Fernauslöser haben (Bild rechts). Alternativ kann aber auch der Selbstauslöser der Kamera betätigt werden. Beide Methoden vermeiden Druck auf das Stativ, wenn der Auslöser betätigt wird, und verhindern so kleinere Verwacklungsunschärfen. Für das nächtliche Fotografieren hat sich auch eine kleine Taschenlampe und reichlich Verpflegung bewährt.

Am Abend geht an unzähligen Stellen in der Stadt das Licht an. Viele Gebäude sind, sobald es dunkel wird, effektvoll beleuchtet. Diese Wasserspiele gibt es im Sommer vor den Gebäuden von T-Com in Bonn zu bewundern. Ein Stativ und eine lange Verschlusszeit liefern dieses Ergebnis - Belichtungszeit drei Sekunden.

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Tobias Heinze
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