Brillanthandys können teuer werden
Verkehrte Netzwelt: "Schaaaaatz, kaufst Du mir ein Gold-Handy?"
Ein Handy ist ein Gebrauchsgegenstand. Wie ein Auto, eine Mikrowelle, ein PC. So auch beim Handy: Otto Normalbürger verziert sein Spielzeug bestenfalls mit bunten Glasperlen oder Plastikschalen. Die Edelschmiede Goldvish geht einen Schritt weiter und bringt mit dem "Illusion" ein brillantbesetztes Handy aus purem Gold.

Inhaltsverzeichnis
- 1Teurer Spaß für reiche Typen
- 2Exklusive Fisch-Leder-Ausstattung
- 3Teurer Spaß für reiche Typen
- 4Wann landet es bei Ebay?
Das Goldvish "Illusion" - ein Spielzeug für die Upper-Class, ein Accessoire für die verwöhnte Dame von Welt? Vielleicht ein Schmuckstück für gelangweilte Millionärsgattinnen oder ein Statussymbol für den erfolgreichen Luden? So oder so sollten Gatten auf der ganzen Welt vorsorglich die Website Goldvish.com sperren, denn wenn sich die Liebste in das handliche Schmuckstück verliebt, kann es schnell teuer werden: Rund eine Million Euro kostet das glänzende Mädchenspielzeug. Das ist der Gegenwert zweier Ferraris.
Teurer Spaß für reiche Typen
Wer auf zwei Ferraris verzichten kann, bitteschön. Ansonsten sollte tunlichst vermieden werden, dass die Liebste vom Goldvish-Luxus-Handy Wind bekommt. Schon schalmeit ein viel zu liebes "Schaaaaatz..." durch die 30-Zimmer-Villa an der Côte d'Azur. "Schaaaatz, schenkst Du mir ein neues Handy?" Spätestens jetzt sollte der Herr der Schöpfung die Flucht antreten. Am besten im gerade gekauften Ferrari, oder für die Freunde deutscher Wertarbeit, Porsche Carrera GT. Dann ist auch direkt eine Entschuldigung parat, warum gerade keine Million Euro in der Portokasse steckt. Auch, wenn er damit die wesentlich teurere Scheidung riskiert.
Vielleicht lässt sich die Liebste ja durch sachliche Argumente davon überzeugen, dass es auch ein bürgerliches Nokia-Handy tut, um mit dem Gärtner zu flirten. Vielleicht etwas aufgewertet, mit einer goldenen Oberschale oder so. Das würde den Geldbeutel schonen und das gesparte Geld könnte für einen Garagen-Anbau oder vielleicht einen Pavillon im Parkareal ums Haus investiert werden.
Exklusive Fisch-Leder-Ausstattung
Argumentativ sind dem Herrn Millionär jedoch enge Grenzen gesetzt: Das Gehäuse des "Goldvishs" besteht wahlweise aus rund 140 Gramm Gold, Weißgold oder Platin, besetzt mit zahlreichen Diamanten. Das optische Finish gibt ein eingebautes Leder-Etui, natürlich nicht aus gewöhnlichem Schweine- oder Rindsleder, nein, es muss schon Krokodil oder Stachelrochen sein. Leder von einem Fisch - das ist an Exklusivität wohl kaum zu überbieten. Für individuelle Ansprüche sind die Lederhäute in verschiedenen Farben erhältlich.

Die sind bestimmt nicht hoch. Aber: Lada würd' ich jetzt nicht gerade fahren. Aber aus aktuellem Anlass: Warum ein Golf, wenn's ein Corolla tut? ;-) Gruß, Christian
Zitat: UNTER dem Auto? Was soll denn der Quatsch? Tja...wenn ich das wüßte. Ich fand es so unsagbar blöd, daß ich im Affekt abgeschalten habe! Ich...
Zitat: unsere lustigen Tuningfans mit Ihren Monitoren !unter! dem Auto (neulich zufällig gesehen und den Fernseher sofort ausgeschaltet!) UNTER dem Auto? Was soll denn...
Danke für die lustigen drei Minuten liebe Redaktion! Aber ich frage mich ob es noch blöder geht? Etwa Klopapier mit Goldkante (frei erfunden!) oder unsere...