Nutzer bekommen 15.000 Dollar zurück

Filesharing: P2P-Betrüger muss zahlen

Die US-Handelsaufsichtsbehörde FTC hat einen P2P-Betrüger zur Rückzahlung von 15.000 US-Dollar verpflichtet. Der Betreiber der Website MP3Downloadcity.com darf zudem nicht mehr behaupten, die über seine Plattform angebotenen P2P-Programme seien zu 100 Prozent legal.

MP3downloadcity.com war eine von vielen Webseiten, die P2P-Anfänger zum Abschluss eines nutzlosen Abonnements überreden. Wer den Betreibern solcher Angebote Geld zahlt, bekommt dafür Zugriff auf ein Mitglieder-Angebot, das frei verfügbare Software zum Download anbietet. Ihre Kunden bekommen derartige P2P-Betrüger meist über Google-Textanzeigen, die kostenlose Musik- und Filmdownloads versprechen.

Werbung

Nun mit Sicherheitssoftware

Allzu viele Nutzer fallen allerdings offenbar nicht auf billige Maschen wie diese herein: MP3Downloadcity.com hat nach Informationen der FTC ganze 611 Kunden besessen. Diese bekommen nun jeweils knapp 25 US-Dollar zurück. Der Betreiber des Angebots hat sich zudem dazu verpflichtet, seine Leitungen in Zukunft nicht mehr als 100 Prozent legal anzupreisen.

MP3Downloadcity.com hat aus diesem Verbot offenbar bereits erste Konsequenzen gezogen - allerdings möglicherweise nicht die richtigen. Die Webseite bietet jetzt an Stelle von kostenpflichtiger P2P-Software ein Tool zum Entfernen von Ad- und Spyware an. Das Programm kostet natürlich Geld und leistet auch nicht mehr als kostenfrei erhältliche Software.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.

Links zum Thema

Kommentieren